Erfolgreicher Auftakt für intensiven Dialog zwischen Unternehmen:Netzwerktreffen „Regionale Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ zur Fachkräftesicherung in Mainz

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Regionale Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber / Bildrechte: LBS, Mainz

Mainz, März 2015 - Gleich bei der ersten Veranstaltung 2015 ging das Konzept auf: nur wenige Impulse brauchten die knapp 100 Teilnehmer des ersten Treffens der „Regionalen Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ zum intensiven Austausch über Konzepte, Erfahrungen und Möglichkeiten bei der Fachkräftesicherung. Als erstes Unternehmen stellte die Landesbausparkasse (LBS) in Mainz ihr Konzept vor und fungierte gleichzeitig als Gastgeber. Die „Regionalen-Bündnis-Veranstaltungen“ finden im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz initiierten Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0 (LOP)“ statt und sind Bestandteil der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz.

 

Seit dem Start 2009 ist die LBS beim LOP-Projekt dabei und wie Projektmanagerin und Moderatorin Gaby Wilms vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) es nannte inzwischen als „Leuchtturm“ etabliert. Holger Beckmann, Leiter Personalbetreuung und -entwicklung bei der LBS in Mainz, erläuterte die Maßnahmen, die sein Unternehmen seit 2007 unternimmt, um Fachkräfte zu binden und die Qualität im Unternehmen zu sichern. Gleichzeitig stehen eine wertschätzende Arbeitsumgebung sowie eine offene Kommunikationskultur bei der LBS im Fokus. Beckmann stieß mit seinen Ausführungen auf hohes Interesse der branchenübergreifend vertretenen Personaler im Auditorium. Vor allem wurden Fragen zur praktischen Umsetzung gestellt. Aber auch Hintergründe, Ziele und Kooperationskonzepte interessierten die Teilnehmer.

 

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Regionale Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber / Bildrechte: LBS, Mainz

Den Faden der Kooperationskonzepte konnte Professor Dr. Susanne Rank aufnehmen, Professorin für BWL, Personal Management und Change Management an der Hochschule Mainz. Sie schilderte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der LBS sowie anderen beteiligten Unternehmen in einem im letzten Jahr gestarteten Cross-Mentoring-Programm. Rank führte aus, dass dieses Programm vor allem für Mittelständler interessant sein dürfte, weil diese nicht so häufig Erfahrungen mit Mentoring-Programmen haben wie global agierende Konzerne. Das Mentoring-Programm ist branchenübergreifend auf jeweils ein Jahr angelegt. Als großen Vorteil sieht die Expertin neben der Branchenvielfalt auch die enge Vernetzung mit der Hochschule und damit die gute Dokumentation der Ergebnisse.

 

Silke Eichten, Handwerkskammer Rheinhessen, beleuchtete das Thema Fachkräftesicherung schließlich noch mit vielen anschaulichen Praxisbeispielen aus Sicht der Handwerksbetriebe. Sie führte aus, dass die Handwerksbetriebe schon heute besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind, da es hier um viele Kleinbetriebe geht, die ihre Attraktivität in einem zunehmend akademisierten Arbeitsumfeld noch deutlicher als andere Branchen unter Beweis stellen müssen. Das ist für viele Betriebe eine personell und zeitlich große Herausforderung. Eichten machte deutlich, dass bei den Handwerksammern vorhandenes Wissen und Erfahrungen noch viel zu wenig abgerufen werden. Sie ermunterte die Handwerksbetriebe diese Unterstützung viel häufiger in Anspruch zu nehmen als bisher. Sowohl die Handwerkskammern als auch die IHKen sind Bündnispartner der „Regionalen Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“.

 

Im Rahmen der „Regionalen Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ finden bis Ende 2015 insgesamt 16 Netzwerkveranstaltungen in den Kammerbezirken Trier, Koblenz, Rheinhessen und Pfalz statt. Das Konzept der ersten Veranstaltung in diesem Jahr ist Blaupause für die weiteren Veranstaltungen: Best-Practice-Unternehmen sowie regionale Akteure stellen gemeinsam ihre Erfolgskonzepte vor. Sie diskutieren zudem mit Personalverantwortlichen anderer Unternehmen über Strategien der Fachkräftesicherung und wie sie sich als Arbeitgeber attraktiver positionieren können.

 

Übergeordnetes Ziel der Veranstaltungen ist es, im Rahmen des Projekts „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0“ die guten Ansätze der Fachkräftesicherung für die gesamte rheinland-pfälzische Wirtschaft nutzbar zu machen. Neben den Best-Practice-Unternehmen sind alle rheinland-pfälzischen Kammern sowie weitere lokale Akteure (Wirtschaftsförderer, Hochschulen oder andere Unternehmensnetzwerke) Bündnispartner. Die nächsten drei Veranstaltungen sind bereits terminiert:

 

18.3., Kimmel Zahntechnik, Koblenz

19.3., VON DER HEYDT GmbH, in den Räumen der Hochschule Ludwigshafen

25.3., Zahnen Technik GmbH, Arzfeld

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Netzwerktreffen „Regionale Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ zur Fachkräftesicherung in Mainz erfolgreich gestartet
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