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ACC-Kalender August 2017: Hashtag SchoenerStreiten

Bildrechte: iStock / Nicolas McComber
Bildrechte: iStock / Nicolas McComber

Die Digitalisierung ist ein großes Geschenk für die Kommunikation – mehr als jemals zuvor können wir uns unterschiedlicher Quellen bedienen, widerstreitenden Positionen aussetzen und mit Menschen auf der anderen Seite der Erdkugel diskutieren. Im Zeitalter der sozialen Medien, in denen jede und jeder, jederzeit und überall zum „content generator“ werden kann und alles kommentierbar ist, gewinnt aber auch das Vorhandensein gewisser kommunikativer Benimmregeln eine völlig neue Relevanz. Welche Beiträge sind legitime Kritik an Personen und Zuständen, ab wann gilt ein Post als Hasskommentar oder Hetze? Was ist freie Meinungsäußerung und wo muss zensiert werden? Dort, wo nicht mal mehr diejenigen, die es sein könnten und sollten, Vorbilder für eine tragfähige öffentliche Streitkultur sind, wird es Zeit, gegen die Vertwitterung der öffentlichen Debatte einzutreten.

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Digitales Selbstvertrauen: Arbeitnehmer blicken positiv auf technologische Entwicklungen in der Arbeitswelt

Die Digitalisierung aus Sicht der Arbeitnehmer / Bildrechte: Orizon GmbH
Die Digitalisierung aus Sicht der Arbeitnehmer / Bildrechte: Orizon GmbH

Augsburg, 27. Juli 2017 – Was, wie und wo wir arbeiten, wird in Zukunft stark von digitalen Technologien beeinflusst sein. Arbeitnehmer in Deutschland sehen sich selbst beim anstehenden Wandel und den dafür notwendigen Fähigkeiten jedoch mehrheitlich gut gerüstet. Skeptischer sind sie, was den entsprechenden Reifegrad ihrer Arbeitgeber betrifft. Das geht aus der Orizon Arbeitsmarktstudie 2017 hervor. In der vom unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmen Lünendonk durchgeführten repräsentativen Befragung kommen über 2.000 Arbeitnehmer zu Wort.

 

Schlagworte wie „Digitalisierung“ oder „Wirtschaft 4.0“ prägen Wirtschaft und Gesellschaft in hohem Maße. Prozesse in Unternehmen werden digital gesteuert, immer häufiger lernende Maschinen oder Roboter eingesetzt – und die Anforderungen an die Beschäftigten wandeln sich spürbar. Auch im Recruiting ist die Digitalisierung längst angekommen, etwa in der automatisierten (Vor-)Auswahl von Bewerbern. Ende 2015 arbeitete bereits jeder zweite Beschäftigte in Deutschland in einem Unternehmen mit starkem Trend zur Digitalisierung.[1]

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Digital Statement: Von wegen altes Eisen – Bewerbungstipps für Berufserfahrene 50plus

Bildrechte: fotolia/Picture-Factory
Bildrechte: fotolia/Picture-Factory
  • Alle Kanäle nutzen – von der Tageszeitung bis zum Personalberater

  • Der Lebenslauf als „Best of“ statt als Werkschau

  • Selbstbewusst und mit klarem Profil antreten

Über zehn Millionen Menschen im Alter zwischen 50 und 65 sind derzeit in Deutschland berufstätig. Und das sind nur die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Auch wenn viele von ihnen in ihrer Firma fest im Sattel sitzen – so mancher muss oder möchte sich auch jenseits der 50 beruflich noch einmal neu orientieren. Der allgegenwärtige Fachkräftemangel sowie der Diversity-Trend zu altersgemischten Teams bieten älteren Bewerbern heute bessere Perspektiven als je zuvor. Zudem untersagt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eine Diskriminierung aufgrund des Alters. Wir geben Tipps, was Bewerber 50plus darüber hinaus selbst tun können, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern und sich zielsicher einen neuen Job zu angeln.

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ACC-Kalender Juli 2017: „Treffen sich ein Rabbi, ein Priester und ein Imam…“

Bildrechte: Nir Hason
Bildrechte: Nir Hason

Über Religion zu streiten ist ein bißchen so, wie über Geschmack zu streiten. Wohin sollte das führen? Auch wenn der Knigge nach wie vor an der alten Formel festhält, Politik und Religion seien keine Smalltalk-Themen, so gibt es doch gute Gründe, auch Letztere in die eine oder andere Debatte einzubeziehen. Vielleicht nicht gerade bei Sekt und Häppchen im Theaterfoyer, aber doch im öffentlichen Diskurs.

 

Ganz sicher kann es bei solchen Auseinandersetzungen nicht darum gehen, das Gegenüber argumentativ davon zu überzeugen, die eigene Religion sei „besser“ oder den anderen überlegen. Sehr wohl lässt sich aber über das streiten, was verschiedene Glaubensrichtungen in die politische und gesellschaftliche Realität hineintragen, die uns letztlich alle betrifft. Ob Vollverschleierung im öffentlichen Raum, christliche Kreuze in staatlichen Klassenzimmern oder das Schächten von Tieren – hier gibt es keine einfachen Antworten. Das alles sind Themen, über die wir uns auseinandersetzen müssen. Und bei denen niemand gleich die beleidigte Leberwurst geben sollte, weil er sich auf seinen religiösen Schlips getreten fühlt.

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Ob Berufseinstieg oder Neuorientierung – Zeitarbeit bietet individuelle Lösungen

Vielfältige Gründe für die Beschäftigung als Zeitarbeitnehmer / Bildrechte: Orizon GmbH
Vielfältige Gründe für die Beschäftigung als Zeitarbeitnehmer / Bildrechte: Orizon GmbH

Augsburg, 13. Juni 2017 – Abi in der Tasche, Gesellenbrief in der Hand oder berufliche Neuorientierung nach der Babypause – verschiedene Lebenssituationen erfordern die Suche nach einem Job. Immer mehr Menschen, vor allem Jüngere, wenden sich dazu an ein Personalunternehmen, das mit Zeitarbeit oder direkter Vermittlung in ein Unternehmen punkten kann. Das geht aus der Orizon Arbeitsmarktstudie hervor. In der vom unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmen Lünendonk durchgeführten repräsentativen Befragung kommen jedes Jahr über 2.000 Arbeitnehmer zu Wort.

 

Grundsätzlich gilt die direkte Bewerbung bei einem Unternehmen auf eine ausgeschriebene Stelle noch immer als aussichtsreichste Form der Jobsuche – doch andere Wege holen gegenüber der Vorjahresbefragung auf. 60 Prozent der Arbeitnehmer der Orizon Arbeitsmarktstudie 2016 halten die direkte Personalvermittlung über einen Personaldienstleister für erfolgversprechend, 40 Prozent erachten den Einsatz als Zeitarbeitnehmer für chancenreich. Lange Wartezeiten sind dabei in der Regel Fehlanzeige: fast die Hälfte der Zeitarbeitnehmer findet nach eigener Aussage binnen 14 Tagen eine Anstellung, ein weiteres Viertel innerhalb von sechs Wochen.

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Die Berliner Erklärung 2017: Forderungskatalog der 17 Frauenverbände findet überwiegend positives Echo

Berlin, 12.06.2017: Zwei Tage führten die 17 Vorsitzenden von Deutschlands größten Frauenverbänden einen intensiven Austausch mit sechs Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der politischen Parteien.

 

Mit der Berliner Erklärung 2017, die am 30.5. veröffentlicht wurde, wenden sich mehr als 12,5 Millionen Frauen an die Politik. http://www.berlinererklaerung.de/

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Digital Statement: Sommer, Sonne, sorgenfrei – ohne Stress in den Erholungsurlaub

Bildrechte: Orizon GmbH
Bildrechte: Orizon GmbH
  • Vielen Arbeitnehmern fällt es schwer, im Urlaub abzuschalten

  • Sorgfältige Übergabe erleichtert den „Abschied“

  • Keine Angst vor dem Post Holiday-Syndrom

Urlaubszeit ist Erholungszeit? Für viele Arbeitnehmer nur ein frommer Wunsch. In der Realität lässt der Job viele auch auf der Sonnenliege nicht los. Gedanken an zurückliegende oder anstehende Aufgaben, E-Mails checken oder sogar Anrufe aus dem Büro können die schönste Zeit des Jahres beeinträchtigen. Doch wer ein paar Dinge beachtet, erhöht seine Chancen auf Erholung.

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ACC-Kalender Juni 2017: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“

Bildrechte: Fotolia - Photographee.eu, Lucian Milasan
Bildrechte: Fotolia - Photographee.eu, Lucian Milasan

Von einigen Kulturpessimisten und Reaktionären einmal abgesehen, ist für viele Menschen heute klar: Fortschritt ist etwas Positives. Ob in der technischen, politischen, ökonomischen oder gesellschaftlich-sozialen Sphäre – die Entwicklungen der letzten Jahrhunderte haben dem Menschen stetig neue Räume eröffnet. Das Rad, der Buchdruck, das Internet – aber auch Sozialgesetze, das Ende der Sklaverei, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Die Schlagzahl, mit der Fortschritt gerade im Bereich Digitalisierung realisiert wird, steigt dabei scheinbar immer weiter an. Gesellschaftlicher Fortschritt hingegen kann auch im Jahre 2017 durchaus noch als das Bohren dicker Bretter erachtet werden. Aber wie kommt „Fortschritt“ eigentlich zustande?

 

Fortschritt gehört zum Leben wie Ernie zu Bert

 

Die brillante Schriftstellerin und Kulturhistorikerin Rebecca Solnit weist in ihren Werken auf so viele, in unserem Kontext jedoch mindestens zwei höchst bemerkenswerte Dinge hin. Erstens: Auch in Zeiten von Krisen, Katastrophen und Terror ist eine Veränderung hin zu mehr Freiheit, Menschlichkeit und Demokratie möglich. Oder um mit Solnits Buchtitel zu sprechen: Auch in der Dunkelheit gibt es Hoffnung. Zweitens: Fortschritt vollzieht sich häufig im Verborgenen, in langsamen, kleinen Schritten – nur selten als großartige Explosion, die alles von einem auf den anderen Tag verändert. Bei politischen Reformen ist uns dieses Schneckentempo wohl vertraut – doch auch technologischer Fortschritt ist entgegen weit verbreiteter Annahmen meist nicht der Geniestreich eines Einzelnen. Thomas Alva Edison gilt als Erfinder der Glühlampe. Aber schon etliche Tüftler vor ihm habe die Basis geschaffen, die er schließlich zur Eintragung seines Patents nutzen konnte. Das Telefon haben wir Alexander Graham Bell zu verdanken – doch der erste telefonisch übermittelte Satz geht bereits 15 Jahre zuvor auf den deutschen Mathe-Lehrer Philipp Reis zurück. Der springende Punkt: am Beginn jeden Fortschritts steht ein kleiner Funke – wirkmächtig wird dieser Fortschritt jedoch erst durch Auseinandersetzung, durch Rede und Gegenrede, durch Widerspruch, Kritik, Konflikt und Kommunikation.

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Berliner Erklärung 2017: Gemeinsame Forderungen von 16 Frauenverbänden an die Parteien zur Bundestagswahl 2017

Mit einem Katalog von Forderungen wenden sich mehr als 12,5 Millionen Frauen aus 16 Frauenverbänden in der Berliner Erklärung 2017 an die Parteien zur Bundestagswahl. Unter www.berlinererklaerung.de werden die Forderungen am Dienstag, 30. Mai 2017, veröffentlicht – rund vier Monate vor der Wahl am 24. September. Im Mittelpunkt steht das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen. Es geht außerdem um Entgeltgleichheit und darum, die Gleichstellungspolitik verbindlich umzusetzen, sie transparent zu gestalten und die Entwicklung regelmäßig zu prüfen.

 

Die Unterzeichnerinnen fordern, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der kommenden Legislaturperiode weitere Schritte in Richtung Gleichstellung unternehmen. Es müssen schnell neue Meilensteine mit klaren Vorgaben definiert und erreicht werden, heißt es in der Erklärung der Verbände. Denn nach 100 Jahren Frauenwahlrecht, 70 Jahren Grundgesetz und 25 Jahren aktivem Gleichstellungsauftrag als Ergänzung des Artikels 3, Abs. 2 Grundgesetz haben Frauen in Deutschland lange genug gewartet und Kompromisse gemacht.

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„Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ zu Gast im Atrium Hotel Mainz / „Wir müssen die jungen Leute begeistern“

Reger Austausch über die Facetten einer attraktiven Arbeitgebermarke / Bildrechte: IBE
Reger Austausch über die Facetten einer attraktiven Arbeitgebermarke / Bildrechte: IBE

Lange Arbeitstage bei nicht gerade üppiger Bezahlung – die Hotellerie gilt oft nicht als Musterbranche attraktiver Arbeitgeber. Dass es auch anders geht, beweist das Atrium Hotel, Dr. Lothar Becker e.K., in Mainz. Mit welchen Konzepten das 4-Sterne-Superior-Haus seine zahlreichen Auszeichnungen im Personalbereich erarbeitet hat, präsentierten Hoteldirektor Lutz Frey und Personalchefin Corinna Sturm beim Netzwerktreffen „Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“. Die rund 30 Teilnehmer hatten außerdem ausgiebige Gelegenheit zum Austausch über Themen wie Unternehmenskultur oder Wertschätzung am Arbeitsplatz. Zum Abschluss stellte Prof. Dr. Susanne Rank, Hochschule Mainz, in ihrem Vortrag die spannende Frage, ob die Generation Y tatsächlich andere Arbeitswerte vertritt als andere Altersgruppen. Die Reihe der Netzwerktreffen fördert den direkten und praxisnahen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und weiteren regionalen Akteuren und ist Bestandteil des Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik (LOP)“ vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium und dem Institut für Beschäftigung und Employability IBE.

 

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Europäischer Tag der Parodontologie war ein voller Erfolg

Eine Woche lang bis zum 12. Mai 2017, dem Europäischen Tag der Parodontologie, prangten große digitale Infoscreens in den U- und S-Bahnhöfen in Berlin und Frankfurt am Main. Mit dem Motiv eines Eisbergs wurde der Bevölkerung erklärt, dass Parodontitis eine heimtückische Erkrankung ist, die lange unentdeckt und unsichtbar unter der Oberfläche voran schreitet, bevor sie bemerkt wird. Auf unterschiedliche Weise wurde in der Presse, im Internet, in den sozialen Medien, aber auch in der Politik, in Zahnkliniken, sogar in Gesundheitsämtern erläutert, dass Parodontitis gut behandelbar ist und eine „Früherkennungsuntersuchung des Zahnfleischs“ in der Zahnarztpraxis hilft, Parodontitis rechtzeitig zu entdecken und damit erfolgreich behandeln zu können. Auch viele Zahnarztpraxen beteiligten sich am Europäischen Tag der Parodontologie, der 2014 von der EFP ins Leben gerufen wurde.

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Interview: „Bleibt neugierig, geht an Eure Grenzen.“ / Lebensphasenorientierte Personalpolitik – NachGefragt

Tim Dunker, Berge & Meer Touristik / Bildrechte: IBE
Tim Dunker, Berge & Meer Touristik / Bildrechte: IBE

Ende letzten Jahres zeichnete Staatssekretärin Daniela Schmitt in Mainz acht Unternehmen mit hervorragender Unternehmens- und Personalpolitik als „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ aus. Zwei der prämierten Unternehmen, die eine besonders gelungene Personalpolitik betreiben, sind der Handwerksbetrieb Holzbau Süssenberger aus Jugenheim/Rheinhessen sowie die Berge & Meer Touristik GmbH aus Rengsdorf bei Neuwied. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 4.0“ statt. Verantwortlich für das Projekt zeichnen das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz und das Institut für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen.

 

In seiner Reihe „NachGefragt“ sprach das IBE mit Bernd Süssenberger, Zimmerermeister und Chef des Familienunternehmens Holzbau Süssenberger sowie Tim Dunker, Geschäftsführer des Touristik-Dienstleisters Berge & Meer, über ihre Unternehmenskultur, Herausforderungen in der Ausbildung des Nachwuchses und den Einfluss der Digitalisierung auf ihre Arbeit.

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ACC-Kalender Mai 2017: Offenes Netz, geschlossenes Weltbild

Bildrechte: fotolia / Xenia-Luise
Bildrechte: fotolia / Xenia-Luise

„Toleranz“, vom lateinischen tolerare für „erdulden“, bezeichnet allgemein das Gelten- und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Schon Johann Wolfgang von Goethe wusste, dass Toleranz eigentlich nur ein Zwischenschritt sein kann, der letztlich zur Anerkennung führen muss: „Dulden heißt beleidigen.“ Doch um überhaupt erst einmal in die Verlegenheit zu kommen, andere Menschen und ihre Meinungen tolerieren und schließlich anerkennen zu können, muss ich mich zunächst damit befassen. Ohne Auseinandersetzung keine Akzeptanz.

 

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Öfter mal ‘ne Pause gönnen: Viele Arbeitnehmer klagen über Stress, fühlen sich aber dennoch wohl im Job

Orizon GmbH
Die häufigsten Stressfaktoren aus Sicht der Arbeitnehmer / Bildrechte: Orizon GmbH

Personalmangel, Ärger mit Kollegen und Vorgesetzten oder das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen – am Arbeitsplatz gibt es so einige potenzielle Stressfaktoren. Viele Arbeitnehmer klagen außerdem über eine hohe psychische und physische Belastung im Job. Das geht aus der Orizon Arbeitsmarktstudie 2016 mit über 2.000 Befragten hervor. Dennoch: die Studie belegt gleichzeitig, dass sich deutsche Arbeitnehmer trotz zahlreicher Stress-Faktoren in der großen Mehrheit in ihrem Job wohl fühlen. Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber versuchen zudem aktiv, Maßnahmen zur Stressvermeidung in den Arbeitsalltag zu integrieren.

 

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Digital Statement: Zwischen Bürostuhl und Babysitten – Tipps für Ihre Nebentätigkeit

Orizon
Gar nicht so einfach – was es bei Nebentätigkeiten zu beachten gilt / Bildrechte: Orizon GmbH
  • Grundsätzlich darf jeder Arbeitnehmer einem Nebenjob nachgehen

  • Vorsicht bei zu hohem Umfang oder möglichen Interessenskonflikten

  • Besonderheiten u.a. im öffentlichen Dienst, bei Arbeitslosen und Elterngeld-Beziehern 

Die Wohnungsmiete ist gestiegen, die Kinder wollen das neueste Smartphone und der nächste Urlaub steht auch schon wieder an – es gibt viele gute Gründe, sich neben dem Hauptjob ein paar Euro dazu zu verdienen. Damit Sie am Ende auch etwas von den schwer verdienten Moneten haben, geben wir Ihnen Tipps, was es dabei zu beachten gilt.

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Europäischer Tag der Parodontologie: Volkskrankheit Parodontitis - Je früher erkannt, desto erfolgreicher kann behandelt werden

Europäischer Tag der Parodontologie
Das Aktionsplakat am Europäischen Tag der Parodontologie appelliert, früh auf versteckte Warnsignale einer Parodontitis zu achten / Bildrechte: DG PARO

Regensburg, 06.04.2017 – Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Auch in Deutschland leiden etwa 11,5 Millionen Menschen an einer schweren Form dieser Volkskrankheit. Parodontitis kann unbehandelt zu Zahnverlust führen sowie Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit und das allgemeine Wohlbefinden haben. Wie bei einem Eisberg verläuft die Erkrankung unterhalb der sichtbaren Oberfläche. Und da sie meist auch nicht schmerzt, wird sie häufig erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt. Es ist also wichtig, Warnsignale für eine mögliche Parodontitis zu kennen und bei ersten Anzeichen den Zahnarzt aufzusuchen. Denn durch frühzeitiges Erkennen und eine systematische Behandlung kann der Krankheitsprozess zum Stillstand gebracht werden. Ästhetische oder auch funktionelle Veränderungen lassen sich dadurch weitgehend begrenzen und der Zustand des Zahnhalteapparates deutlich verbessern.

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ACC-Kalender April 2017: Wer bin ich – und wenn nicht, warum?

Bildrechte: Fotolia @ oneinchpunch
Bildrechte: Fotolia @ oneinchpunch

Identität. Ein bedeutungsschwangerer Begriff. Der Duden bezeichnet Identität unter anderem als die „Echtheit einer Person oder Sache“, die „völlige Übereinstimmung mit dem, was sie ist oder als was sie bezeichnet wird“ und weiter „als ‚Selbst‘ erlebte innere Einheit der Person“. So weit, so kompliziert. Darf man über Identität streiten, wo sie doch die „Echtheit einer Person oder Sache“ bezeichnet? Die Antwort lautet: es kommt darauf an.

 

Zeig mir Dein Leitbild und ich sag Dir wer Du bist

 

Über Identität im Kontext von Unternehmen darf sehr wohl und ausgiebig gestritten werden. Welche Aspekte definieren das Profil einer Firma? Worin sieht ein Unternehmen die eigene Identität, das eigene Selbst? Die Meilensteine eines solchen Profils werden häufig in unternehmerischen Leitbildern festgehalten. Sie wirken zunächst nach innen, für die eigenen Mitarbeiter, aber ebenso auch nach außen – für Kunden, Geschäftspartner und potenzielle Mitarbeiter. Bevor ich eine Bewerbung an Unternehmen XY absende, kann ich mich darüber informieren, wofür dieses Unternehmen steht, was ich dort erwarten darf – und was eben auch nicht. Doch Papier ist geduldig und wenngleich ein bestimmter Kern von Werten ein Unternehmen ausmacht, so wandeln sich die gelebten Werte doch mit jedem neuen Mitarbeiter, der das Unternehmen mit seiner ganz eigenen Identität bereichert.

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Wenn nur das Image nicht wäre - Studie zeigt: Zeitarbeitnehmer sind fast so zufrieden wie Festangestellte

Zeitarbeitnehmer fühlen sich gut integriert / Bildrechte: Orizon GmbH
Zeitarbeitnehmer fühlen sich gut integriert / Bildrechte: Orizon GmbH

Hartnäckig halten sich Vorurteile, Zeitarbeitnehmer hätten in ihren Einsatzunternehmen weniger Rechte, geringeren Lohn und würden von ihren Kollegen vor Ort „geschnitten“. Die Orizon Arbeitsmarktstudie 2016 mit über 2.000 Befragten belegt jedoch, dass sich Zeitarbeitnehmer an ihrem Einsatzort überwiegend gut integriert und wohl fühlen. In der vom unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmen Lünendonk durchgeführten repräsentativen Befragung kommen alljährlich diejenigen zu Wort, über deren Arbeitssituation sonst nur von außen geurteilt wird. Zusätzlich hat das Personalunternehmen Orizon eine Reihe von Videoclips produziert, die mit hartnäckigen Vorurteilen zur Zeitarbeit aufräumen.

 

Die Orizon Arbeitsmarktstudie 2016 weist zunächst auf einen Trend hin, der auch häufig in der öffentlichen Wahrnehmung zur Zeitarbeit zutage tritt: Die Vorbehalte gegenüber der Branche nahmen unter den Zeitarbeitsunerfahrenen gegenüber dem Vorjahr wieder leicht zu. Knapp 30 Prozent der Befragten, die noch nie in dieser Branche beschäftigt waren, sagen, dass Zeitarbeit für sie grundsätzlich nicht in Frage kommt. Betrachtet man hingegen die Aussagen der Zeitarbeitserfahrenen hinsichtlich ihrer Zufriedenheit, so zeigt sich: wer die Zeitarbeit kennt, schätzt sie auch.

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Digital Statement: Tipps für’s Vorstellungsgespräch – so klappt’s mit dem neuen Job!

Unsere Tipps für’s erfolgreiche Vorstellungsgespräch / Bildrechte: Orizon GmbH
Unsere Tipps für’s erfolgreiche Vorstellungsgespräch / Bildrechte: Orizon GmbH
  • Gute Vorbereitung ist alles

  • Seien Sie bescheiden, aber selbstbewusst
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

 

Wenn Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, haben Sie schon den ersten Punktsieg erreicht: Sie haben den Arbeitgeber mit Ihren Bewerbungsunterlagen neugierig gemacht und sich in Papierform gut präsentiert. Jetzt müssen Sie sich nur noch beim Bewerbungsgespräch unter Beweis stellen. Kein Grund, nervös zu werden! Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich am besten auf Ihr Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie Sie sich während des Gespräches verhalten sollten.

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ACC-Kalender März 2017: Streit ist der Vater allen Fortschritts

Bildrechte: Fotolia © Kelly Marken
Bildrechte: Fotolia © Kelly Marken

Schon der griechische Redner und Staatsmann Demosthenes soll dafür plädiert haben: Streit ist der Vater allen Fortschritts. Das gilt auch heute noch und ganz besonders für Unternehmen, deren Erfolgsbasis ständige Innovationen sind. Allen voran die Apples, Googles, Amazons dieser Welt. Es ist also – neben dem Persönlichen – auch wirtschaftlich sinnvoll, sich zielgerichtet zu streiten. Denn wir arbeiten in der Regel als diverse Teams, in denen jeder Einzelne Experte in einem bestimmten Bereich ist. Ob als Controllerin, Produktentwickler, Forscher, Marketingmann oder Onlinespezialistin. Jede und jeder von uns verfügt über Wissen auf einem oder mehreren Spezialgebieten. Da bekommt der Streit, als Streit der Meinungen und Erfahrungen, eine ganz andere Bedeutung.

 

Genies reichen nicht

 

Es reicht nicht, wenn sich nur die Experten ihres Faches Gedanken über Neues machen. Sie benötigen den fremden Blick, disziplinübergreifend, von außen betrachtet, was der Markt braucht, welche Trends zu erwarten sind oder auch den Blick auf andere Bereiche, in denen es coole neue Produkte und Vermarktungsideen gibt. Das Problem: Die Menschen streiten nicht gerne. Lieber gehen sie dem Streit und der Auseinandersetzung aus dem Wege. Lassen wir uns nicht vom Wort Streiten und seinen negativen Konnotationen abhalten. Denn oft empfindet man Streit als destruktiv, kräftezehrend, nervig und zeitaufreibend oder hat einfach auch Angst vor der Auseinandersetzung, wenn nicht gar vor einer Niederlage. Die gute Nachricht: Streiten kann man lernen.

 

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Nicht gemeckert ist genug gelobt? Intensiver Austausch beim „Regionalen Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“

Das „Regionale Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ zu Gast bei KOB in Wolfstein / Bildrechte: IBE
Das „Regionale Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ zu Gast bei KOB in Wolfstein / Bildrechte: IBE

Ludwigshafen, 16. Februar 2017 – Es gibt keine ideale Unternehmenskultur nach dem Prinzip „one size fits all“. Die Karl Otto Braun GmbH & Co. KG (KOB) aus Wolfstein setzt sich aktiv damit auseinander, wie das Miteinander im eigenen Unternehmen künftig gestaltet werden soll. Der Weltmarktführer für medizinische Textilien hat 2015 ein großangelegtes Projekt zur Kulturveränderung initiiert. Im Rahmen des Netzwerktreffens „Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ berichtete Michael Bohrmann, Leiter Personal und Business Services bei KOB, über erste Erfahrungen mit diesem Prozess. In intensiven Diskussionen tauschten sich die rund 40 Teilnehmer der Veranstaltung zudem über verschiedene Facetten einer erfolgreichen Arbeitgebermarke aus. Die Reihe der Netzwerktreffen fördert den direkten und praxisnahen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und weiteren regionalen Akteuren und ist Bestandteil des Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik (LOP)“ vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium und dem Institut für Beschäftigung und Employability IBE.

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Digital Statement: Die Dos and Don’ts des Duzens

Duzen oder Siezen – das ist hier die Frage / Bildrechte: Orizon GmbH
Duzen oder Siezen – das ist hier die Frage / Bildrechte: Orizon GmbH
  • In deutschen Unternehmen wird das „Du“ immer beliebter

  • Unterschiede je nach Betriebsgröße, Branche und Hierarchiestufe

  • Im Zweifel lieber erst einmal förmlich bleiben

 

Es scheint, als würde das gute, alte Siezen immer mehr in der Versenkung verschwinden. Ein großes schwedisches Möbelhaus duzt seine Kunden in der offiziellen Ansprache schon seit Jahren konsequent, die Otto Group machte vergangenes Jahr Schlagzeilen, weil ihr Vorstandschef allen weltweit 53.000 Mitarbeitern das „Du“ angeboten hat. Und wer ist nicht schon einmal beim Shopping von einem Verkäufer einfach geduzt worden. Aber wie sieht die Realität in deutschen Büros heute aus? Welche – geschriebenen und ungeschriebenen – Gesetze müssen Sie beachten und in welche Fettnäpfchen können Sie tappen?

 

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ACC-Kalender Februar 2017: Szenen einer (Zweck-)Ehe

Bildrechte: Fotolia.com / © Astrid Gast
Bildrechte: Fotolia.com / © Astrid Gast

Die Themen Streit und Streitkultur haben im Zusammenhang mit Unternehmen beinahe so viele Facetten wie das Handelsregister Einträge. Streit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, Streit zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften, Streit um Unternehmensnachfolgen, Streit um Verantwortung für Fehlverhalten, Streit um die Urheberschaft einer brillanten Idee… Die Aufzählung ließe sich beliebig verlängern. Um welches Kriegsbeil es im Einzelnen auch immer gehen mag: als Außenstehender fragt man sich oft, wie eine Sache eigentlich so den Bach runter gehen konnte.

 

Meine Marke, Deine Marke

 

Zwischen Unternehmen wird gerne mal gestritten bis die Fetzen fliegen. Oder bis man sich vor Gericht wiedersieht. Götz Rehn, Chef der Bio-Supermarkt-Kette Alnatura, und dm-Gründer Götz Werner fechten seit einiger Zeit eine Fehde der besonderen Art aus. Sie sind nicht nur jahrzehntelang befreundet gewesen, sondern auch miteinander verschwägert. Dennoch endet ihre Geschäftsbeziehung – und damit vielleicht auch jedes freundschaftliche Gefühl füreinander – nun vorläufig in einem unschönen Rechtsstreit. Und obwohl diese Auseinandersetzung sicher für keinen der Beteiligten vergnügungssteuerpflichtig ist, muss man ihnen Eines zu Gute halten: bislang blieb die ganze Angelegenheit zumindest für die Augen der Öffentlichkeit auf einem sehr sachlichen Niveau. Schmutzige Wäsche sucht man hier vergeblich.

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Die DNA des Unternehmens: Neuer Leitfaden gibt Tipps zur aktiven Gestaltung der Unternehmenskultur

Der neue Leitfaden „Strategie für die Zukunft“ / Bildrechte: IBE / MWVLW
Der neue Leitfaden „Strategie für die Zukunft“ / Bildrechte: IBE / MWVLW

Ludwigshafen, 1. Februar 2017 – Jedes Unternehmen möchte ein attraktiver Arbeitgeber für aktuelle und künftige Mitarbeiter sein. Aber wie kann das in Zeiten von demographischem Wandel und Digitalisierung in der Arbeitswelt gelingen? Der neue Leitfaden „Strategie für die Zukunft – Was Sie von King Kong, Maja und Flipper lernen können“ rückt das Thema Unternehmenskultur in den Mittelpunkt und unterstützt Unternehmer und Personalverantwortliche bei der Herausarbeitung ihrer unverwechselbaren Arbeitgebermarke. Für den persönlichen Austausch und die Diskussion von Best Practices einer werte- und lebensphasenorientierten Personalpolitik gibt es in Rheinland-Pfalz auch 2017 wieder eine Reihe von Veranstaltungen der „Regionalen Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“. Leitfaden und Veranstaltungsreihe sind Teil des Projektes „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.

 

Die eigene Unternehmenskultur weiterentwickeln – das sehen laut einer aktuellen Studie viele Entscheider in deutschen Unternehmen als die wichtigste Aufgabe des Personalmanagements an.[1] Ein gemeinschaftlich getragenes Werteverständnis ist essentiell, denn nur so wird ein Unternehmen fit für die Zukunft. Gelebte Werte, die zum jeweiligen Unternehmen passen, helfen dabei, passende Mitarbeiter zu finden und zu binden. Sie machen das Unternehmen zu einer unverwechselbaren Arbeitgebermarke und die Mitarbeiter zu Markenbotschaftern, die zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Doch viele Unternehmer und Personalverantwortliche gerade in kleinen und mittleren Unternehmen können ein Lied davon singen: Im hektischen Alltag bleibt oft wenig Zeit, sich über die Werte im eigenen Betrieb zu verständigen oder diese gar aktiv zu gestalten. Die neue Broschüre, herausgegeben vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, ist ein praxisnaher Leitfaden zum Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke. Darin enthalten ist eine Vielzahl von wirkungsvollen Tipps und Handlungsanleitungen, die sich auch ohne großen Zeitaufwand und mit knappen Ressourcen umsetzen lassen.

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PARODONTOLOGIE öffnet die Archive: alle Ausgaben online für DG PARO-Mitglieder

Regensburg, 30.1.2017 – Um ihrer Aufgabe als Mittler zwischen Wissenschaft und Praxis noch besser gerecht zu werden, stellt die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) ihren 5.000 Mitgliedern das Praxismagazin PARODONTOLOGIE ab sofort online zur Verfügung. Zu allen relevanten Themen rund um die Parodontologie finden Mitglieder die kompletten Artikel, Glossare, Leitlinien, Behandlungsfälle und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Damit steht den Mitgliedern neben dem englischsprachigen Journal of Clinical Periodontology nun auch ein deutschsprachiges Journal mit hohem Praxisnutzen im direkten Zugriff zur Verfügung. Die erste Ausgabe der PARODONTOLOGIE im Februar 2017 wird ausführlich das aktuelle Schwerpunktthema UPT (Unterstützende Parodontitistherapie) behandeln.

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… dann klappt’s auch mit den Bewerbern - Worauf Jobsuchende bei potentiellen Arbeitgebern Wert legen

Bildrechte: Orizon GmbH
Bildrechte: Orizon GmbH

Augsburg, 25. Januar 2017 – Neues Jahr, neuer Job? Der Jahreswechsel ist für viele Menschen Anlass, sich Gedanken um eine berufliche Neuorientierung zu machen oder sich direkt auf ausgeschriebene Positionen zu bewerben. Laut Orizon Arbeitsmarktstudie 2016, einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung, waren im vergangenen Jahr wieder mehr Arbeitnehmer auf Jobsuche als im Vorjahr. Rund 27 Prozent der über 2.000 Befragten gaben an, sich aktiv nach einer neuen Anstellung umzuschauen. In manchen Branchen ist die Nachfrage nach Arbeitskräften jedoch größer als die Zahl geeigneter Bewerber – Unternehmen müssen sich kreativ um künftige Mitarbeiter bemühen und ihre Attraktivität unter Beweis stellen. Doch worauf legen Arbeitnehmer eigentlich Wert? Auch darauf gibt die Studie differenzierte Antworten.

 

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Bundespräsident Gauck fordert eine neue Streitkultur!

Passend zum Schwerpunkt-Thema unseres ACC-Kalenders 2017, äußerte sich jüngst auch unser scheidender Bundespräsident eindrücklich zum Thema „Streitkultur“. Seine vollständige Rede vom 18. Januar 2017 zur Frage "Wie soll es aussehen, unser Land?" können Sie hier nachlesen.

 

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ACC-Spotlight: Print ist tot, es lebe Print

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden

Für viele Tageszeitungen und Magazine ist die gedruckte Lage ernst. Nicht erst seit der Insolvenz der – inzwischen „geretteten“ – Frankfurter Rundschau im Jahr 2013 ist klar: Printmedien müssen ums Überleben kämpfen, ihr Fortbestand ist keineswegs ein Selbstläufer. Die großen Verlagshäuser mussten in den letzten Jahren fast allesamt Umsatzeinbußen hinnehmen und infolgedessen auch Stellen abbauen. Resignation? Weit gefehlt. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel, Zeit & Co. versuchen, sich zukunftsfit zu machen. Die zwei Seiten des digitalen Puzzlestückchens bestehen darin, neue, teils exklusive digitale Angebote zu schaffen sowie Teile des bewährten Portfolios zu digitalisieren.

 

SPIEGEL ONLINE etwa experimentierte Anfang 2016 mit den neuen „Instant Articles“ von Facebook, Mitte des Jahres vermeldete auch die FAZ, man wolle künftig den „embedded journalism“ bei Facebook testen. Das Neue an diesem Tool? Bei Instant Articles sind die Beiträge direkt bei Facebook statt bei ihren Urheber-Medien gespeichert. Das soll unter anderem die Ladezeiten beim Lesen auf dem Smartphone oder dem Tablet verkürzen. Nur ein rückwärtsgewandter Miesepeter würde lamentieren, dass Angebote wie diese auch einen Kontrollverlust bedeuten und die Heilsbringer um Facebook, Apple, Google & Co. der Weltherrschaft damit noch ein bißchen näher rücken könnten.

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ACC-Kalender Januar 2017: Wenn ich das sage, dann ist das so

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Bildrechte: Fotolia.com / © Nasir Ahmed

Politische Streitkultur in der westlichen Demokratie des dritten Jahrtausends. Keine einfache Angelegenheit.

 

Da wäre zum einen die Sache mit dem „das wird man ja wohl noch sagen dürfen“. Insbesondere in den sozialen Netzwerken ziehen sich Menschen, die gegen andere hetzen, pöbeln, Ressentiments schüren und Vorurteile verbreiten, gerne auf diese Position zurück. Wer sich ihnen verbal entgegenstellt, wird schnell als „Gutmensch“ diffamiert. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird instrumentalisiert, um Unwahrheiten und Provokationen salonfähig zu machen. Ein echter Streit im Sinne einer sachlichen Auseinandersetzung ist mit Vertretern solcher Positionen häufig schwierig. Nach dem Motto: „Meine Meinung steht, man verwirre mich nicht mit Tatsachen.“

 

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Jobtimistisch ins neue Jahr

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Mit Jobtimismus ins neue Jahr / Bildrechte: Orizon GmbH
  • Weiterhin positive Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt
  •  Mehr Menschen auf aktiver Jobsuche
  •  Personalunternehmen bieten vielfältige Einstiegsmöglichkeiten

Augsburg, 15. Dezember 2016 – Weihnachten steht vor der Tür und es gibt viele gute Gründe für einen optimistischen Rückblick auf den Arbeitsmarkt des Jahres 2016. Mindestens ebenso positiv kann die Aussicht auf das kommende Jahr ausfallen. Der „Jobtimismus“ betrifft sowohl die offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit als auch die Einschätzungen von Befragten der Orizon Arbeitsmarktstudie 2016 mit über 2.000 bevölkerungsrepräsentativen Arbeitnehmern. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt und viele Menschen bewerten ihre eigenen Chancen am Arbeitsmarkt gut. Eine Beschäftigung in der Zeitarbeit bietet dabei vielversprechende Perspektiven, zum Beispiel beim Berufseinstieg für jüngere Menschen. Aber auch Migranten können die Branche als Sprungbrett nutzen.

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„Die Menschen müssen mitgenommen werden“: Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ in Mainz

Kommunikation Wiesbaden / Accente Communication
Die Preisträger und Jury-Mitglieder der Auszeichnung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland Pfalz“ / Bildrechte: ISB/Alexander Sell

Mainz, 14. Dezember 2016 – Staatssekretärin Daniela Schmitt prämierte in Mainz acht rheinland-pfälzische Unternehmen mit der Auszeichnung als „Attraktiver Arbeitgeber“. Ob Geschäftsführer-Frühstück, Kennenlern-Wochenenden für neue Mitarbeiter oder umfassende Gesundheitsförderung: Alle Preisträger demonstrieren eindrucksvoll, wie innovative Personalpolitik den Weg in die Zukunft weisen und Belegschaften glücklich machen kann. In ihrem Key Note-Vortrag plädierte Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability IBE, Hochschule Ludwigshafen, für eine Demokratisierung von Führung in Unternehmen. „Wir brauchen alle an Bord“, stellte sie angesichts stetig steigender Anforderungen und Aufgabenprofile fest. Die rund 150 Gäste des Abends konnten sich in Form des neuen Leitfadens „Strategie für die Zukunft – Ein Leitfaden zum Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke“ zudem ein komprimiertes Ideen-Paket zu werteorientierter Personalpolitik mit nach Hause nehmen.

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Digital Statement: Weihnachtsgeschenke in der Firma – das sollten Sie wissen

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Weihnachtszeit ist in vielen Unternehmen auch Geschenke-Zeit / Bildrechte: Orizon GmbH
  • Beim Geschenke verteilen gilt die Regel: max. 35 Euro pro Jahr und Beschenktem
  • Beim Geschenke erhalten gilt: alles über zehn Euro ist ein geldwerter Vorteil
  • Vorsicht bei unerlaubter Vorteilsgewährung
  • Im Zweifel: Anwalt oder Steuerberater fragen

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit trudeln Geschenke aller Art von Geschäftspartnern im Büro ein. Die Freude über Stollen, Wein und Co. ist natürlich immer groß – manche Geschenke sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Wir geben Ihnen Tipps, was Sie steuerlich beachten sollten und wo die Grenze zwischen netter Aufmerksamkeit und Bestechung liegt.

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Führungswirkung bei öffentlichen Auftritten braucht mehr als Authentizität - Executive Coach Stefan Wachtel beim Business Netzwerk EWMD

Frankfurt, November 2016 – Mit Überzeugungsarbeit und öffentlichen Auftritten verbringen Führungskräfte viel Zeit. Je höher die Position, umso mehr. Die wenigsten aber überzeugen im Vortrag, sie erreichen ihr Ziel nicht und hinterlassen auch keinen bleibenden Eindruck – von Begeisterung ganz zu schweigen. Vor Managerinnen und Unternehmerinnen des Business-Netzwerks für Frauen (EWMD) erläuterte der Frankfurter Executive Coach Stefan Wachtel, wie man mehr Führungswirkung in Reden und Auftritten erreicht. Dabei verwarf er einige als unumstößlich geglaubte Prinzipien und ging ins Gericht mit der Redekultur in Deutschlands Chefetagen.

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EWMD from past to digital future: “International network of business and friends”

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
EWMD International Conference Italy 2016 / Copyright: EWMD Italy

November 2016 – The 2016 International Conference of the international European Women Management Development (EWMD) in Bardolino, Italy, was a huge success. The event covered the diverse activities surrounding female empowerment spanning over the 32 years of EWMD existence. Representing the past activities yet focussed on future successes, Gay Haskins, one of the founding members, was awarded the “She made a difference” award for her outstanding engagement for women. Ten top female speakers presented their impressions on very diverse aspects of what a digital future could be.

 

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Schleichende Gefahr - Volkskrankheit Parodontitis

Ein aktueller Beitrag von und mit Prof. Peter Eickholz zum Thema "Schleichende Gefahr - Volkskrankheit Parodontitis" des service:gesundheit Magazins im HR-Fernsehen.

 

http://www.ardmediathek.de/tv/service-gesundheit

Parlamentarischer Abend 2016 der DG PARO: Mit der Parodontologie zu einem gesünderen Leben

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Die Teilnehmer des Parlamentarischen Abends der DG PARO / Bildrechte: DG PARO - Jürgen Sendel @ Pictureblind

Regensburg, 4. November 2016 – Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) lud im Oktober Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte, Krankenkassen und Patienten zum Parlamentarischen Abend 2016 nach Berlin. Unter dem Motto „Perio for a better life“ diskutierten die Teilnehmer den Zusammenhang zwischen Parodontitis und Allgemeinerkrankungen, insbesondere Diabetes. Bei der Frage, worauf es in der Prävention und Behandlung der beiden Erkrankungen künftig ankommen wird, waren sich alle Anwesenden einig: benötigt werden neben kontinuierlicher Aufklärungsarbeit vor allem interdisziplinäre Ansätze. Nur durch die Kooperation der verschiedenen Fachdisziplinen in der Aus- und Fortbildung, in der Prävention wie auch in der Therapie, können die Prävalenzzahlen reduziert und die vielen Millionen behandlungsbedürftiger Menschen erreicht werden.

 

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Interview mit dem Immediate Past President der EFP, Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen: Parodontologie kann noch mehr

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen / Bildrechte: EFP

Regensburg, 31. Oktober 2016 - Die Amtszeit von Prof. Søren Jepsen als Präsident der European Federation of Periodontology (EFP) ist 2016 zu Ende gegangen. In diese Amtsperiode fielen wichtige Meilensteine: das 25-jährige Jubiläum, die EuroPerio8 sowie der Start einer europaweiten Kampagne für eine bessere Parodontalgesundheit. Ungeachtet des jährlichen Wechsels an der Spitze wird Prof. Jepsen weiter im Vorstand des wissenschaftlichen Dachverbandes engagiert bleiben. Seine nächsten großen EFP-Projekte sind der European Workshop on Periodontology zusammen mit den europäischen Kariologen (ORCA) im November 2016, der Joint EFP/AAP World Workshop on a New Classification of Periodontal and Periimplant Diseases im November 2017 und der Scientific Chair für die Ausgestaltung des nächsten, weltweit bedeutendsten Parodontologie-Kongresses, der EuroPerio9 im Juni 2018 in Amsterdam. In Deutschland ist er Koordinator einer neuen AWMF-Leitlinie „Diabetes und Parodontitis“.

 

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Bericht – Parlamentarischer Abend Substitutionstherapie

Accente Communication / Kommuniaktion Wiesbaden
Bildinfo: (v.l.n.r.) Sieglinde Schneider, Dr. Josef Mischo, Marlene Mortler, Frank Tempel, Sabine Dittmar, Harald Terpe, Birgit Naase, Andreas Grundmann, Regina Feldmann / Bildrechte: Sanofi / Jürgen Sendel @ Pictureblind

Zeit drängt – Reform der Betäubungsmittel-Verschreibungs-Verordnung (BtMVV) längst überfällig

 

• Referentenentwurf zur neuen BtMVV liegt noch immer nicht vor

 

• Drogenbeauftragte der Bundesregierung sagt zeitnahen Abschluss der Reform zu

 

• Rechtssicherheit und Versorgungssicherung stehen für die Substitutionstherapie an erster Stelle

 

Berlin, 31. Oktober 2016 – Die aktuelle Versorgungssituation sowie die Reform der Betäubungsmittel-Verschreibungs-Verordnung (BtMVV) waren Thema des 13. Parlamentarischen Abends zur Substitutionstherapie heroinabhängiger Patienten mit Gesundheitspolitikern in Berlin. Die Ärzte fordern klare Rahmenbedingungen und Prozesse für die suchtmedizinische Versorgung, damit im Alltag möglichst viel Zeit für die suchtkranken Patienten bleibt. Die Zahl substituierter Patienten ist weiter angestiegen, während die Zahl der substituierenden Ärzte stagniert und viele Ärzte in den Ruhestand gehen. Mit einer Reform der BtMVV sollen die Rahmenbedingungen verbessert und so die Substitutionstherapie für mehr Ärzte attraktiv werden. Doch trotz weitgehender Übereinstimmung lässt der angekündigte Referentenentwurf aus dem Bundesministerium für Gesundheit auf sich warten. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, zeigte sich jedoch überzeugt, dass die BtMVV-Reform noch während ihrer Amtszeit kommen wird: „Dafür lege ich meine Hand ins Feuer.“

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Digital Statement: Populäre Irrtümer im Arbeitsrecht – Teil 2

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Manche Irrtümer im Arbeitsrecht halten sich hartnäckig / Bildrechte: Orizon GmbH
  • Mythos: Befristete Arbeitsverträge können gekündigt werden

  • Mythos: Jeder hat Anspruch auf Weihnachtsgeld

  • Mythos: Kündigung in der Probezeit von heute auf morgen möglich

Das deutsche Arbeitsrecht ist kompliziert. Nicht immer wissen Arbeitnehmer, welche Rechte und Pflichten sie bzw. welche ihr Arbeitgeber hat. So entstehen Vorurteile. Im Paragrafen-Dschungel von Kündigungsfristen, Abfindungsberechnungen, Arbeits- und Aufhebungsverträgen sowie bei der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte fällt die Auslegung des deutschen Arbeitsrechts mitunter schwer, auch gibt es immer wieder Änderungen. Aber einige Mythen bezüglich der gültigen Arbeitsrechtslage halten sich hartnäckig.

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Digital Statement: Populäre Irrtümer im Arbeitsrecht – Teil 1

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Kein Urlaub in der Probezeit? Nur einer der populären Irrtümer im Arbeitsrecht / Bildrechte: Orizon GmbH
  • Mythos: Keine Kündigung bei Krankheit
  • Mythos: Kein Urlaub in der Probezeit
  • Mythos: Abfindungsanspruch nach Kündigung durch Arbeitgeber

 Das deutsche Arbeitsrecht ist kompliziert. Nicht immer wissen Arbeitnehmer, welche Rechte und Pflichten sie bzw. welche ihr Arbeitgeber hat. So entstehen Vorurteile. Im Paragrafen-Dschungel von Kündigungsfristen, Abfindungsberechnungen, Arbeits- und Aufhebungsverträgen sowie bei der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte fällt die Auslegung des deutschen Arbeitsrechts mitunter schwer, auch gibt es immer wieder Änderungen. Aber einige Mythen bezüglich der gültigen Arbeitsrechtslage halten sich hartnäckig.

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Unternehmenswerte auf die Straße bringen: Netzwerktreffen „Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ zu Gast bei der Aareon AG

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Diskussion in Kleingruppen zum Thema „Werte und Unternehmenskultur“ / Bildrechte: IBE

Mainz, 5. Oktober 2016 – Die Mitarbeiter eines Unternehmens sind nicht mehr nur dessen höchstes, sondern inzwischen auch ein knappes Gut – ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, ist daher wichtiger denn je. Mit diesen Worten begrüßt Dr. Manfred Alflen, Vorstandsvorsitzender der Aareon AG, die Gäste des Netzwerktreffens „Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ in Mainz. Das Unternehmen erhält seit Jahren Auszeichnungen für sein Personalmanagement, von dessen Bandbreite sich die Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung überzeugen konnten. Ob Gesundheitstage, Abschaffung von Kernarbeitszeiten, Eltern-Kind-Büro oder kontinuierliche Weiterbildungsangebote – der IT-Dienstleister lebt vor, wie den wachsenden Herausforderungen im Personalbereich im Zuge von Digitalisierung oder demografischem Wandel erfolgreich begegnet werden kann. Bei all diesen Maßnahmen geht es jedoch nicht um Gutmenschentum: als attraktiver Arbeitgeber will das Unternehmen Stellenvakanzen reduzieren und die besten Bewerber vom Markt für sich begeistern. Dazu gehört auch, dass die Führungsebene die Werte des Unternehmens vorlebt.

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Parodontologie im Fokus: DG PARO Jahrestagung 2016

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Prof. Dr. Christof Dörfer, PD Dr. Bettina Dannewitz und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf / Bildinfo: DG PARO

Regensburg, 17.9.2016 – Die Tagungspräsidenten PD Dr. Bettina Dannewitz und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf luden vom 15. – 17. September 2016 zur Jahrestagung der DG PARO nach Würzburg ein. Unter dem Motto „Parodontologie im Fokus“ folgten mehr als 1.000 Besucher der Einladung, um renommierte Referenten aus dem In- und Ausland zu hören. Neben dem wissenschaftlichen Hauptprogramm gab es bei den Symposien, Kurzvorträgen, der Posterausstellung und dem Teamtag weitere Gelegenheit zum professionellen Austausch.

 

Epidemiologie: Haben wir die Parodontitis/Periimplantitis im Griff?

 

Prof. Dr. Thomas Hoffmann (Dresden) und Dr. Jan Derks (Göteborg) eröffneten mit ihrem Thema das Hauptprogramm, moderiert von Prof. Dr. Petra Ratka-Krüger (Freiburg) und Dr. Dennis Schaller (Planegg). Prof. Hoffmann stellte die aktuellen Daten der 5. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) vor und verglich sie mit den Ergebnissen der DMS IV. Unter den Erwachsenen und jüngeren Senioren sind 2014 nur noch halb so viele, die eine schwere Parodontitis haben, aber fast doppelt so viele, die parodontal gesunde Zähne aufweisen. Eine überaus positive Entwicklung. Trotz aller positiver Trends, die die DMS V zeige, merkte Prof. Hoffmann kritisch an, dass bei Querschnittsstudien der direkte Vergleich, hier der DMS V mit der DMS IV, so nicht möglich ist, weil andere Patienten untersucht wurden, die sich von den Patienten in der DMS IV in relevanten Punkten unterschieden. In der DMS V wurde zudem erstmals bei ca. 10 Prozent der untersuchten Probanden eine Vollerhebung der parodontalen Situation vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass diese durch die Untersuchung an Indexzähnen deutlich unterschätzt wird. Korrigiert man die Prävalenzahlen aus der Teilerhebung, sind in Deutschland vermutlich 11,5 Millionen Menschen parodontal schwer erkrankt. Prof. Hoffmann beendete seinen Vortrag daher mit dem Satz „Wir sind noch nicht am Ziel angekommen!“.

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ACC-Spotlight: Die Zukunft der Arbeit – Überall, jederzeit?

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden

An fünf Tagen in der Woche jeden Morgen für mindestens acht Stunden ins Büro zu gehen gehört für viele Arbeitnehmer bereits der Vergangenheit an. 4-Tage-Woche, Jobsharing, Homeoffice, Co-Working-Spaces oder digitales Nomadentum sind nur einige der vielen Innovationen, die die Arbeitswelt derzeit revolutionieren.

 

Kürzer, aber effizienter Arbeiten

 

Das Start-up-Unternehmen „Bike Citizens“ (Graz und Berlin) zum Beispiel wurde für sein Arbeitsmodell der 4-Tage-Woche mit dem 3. Platz beim „New Work Award 2016“, einer Initiative von XING in Kooperation mit dem FOCUS und dem Human Resources Manager, ausgezeichnet. Die Resultate des innovativen 4-Tage-Modells? Weniger Krankheitstage, eine hohe Produktivität sowie eine ausgeglichene und fröhliche Stimmung im Büro. Ein weiterer Baustein des Modells: Stillarbeit am Vormittag. Was klingt wie eine erzieherische Maßnahme der „Super Nanny“ ist tatsächlich eine ziemlich effektive Sache. Auf diese Weise wird der konzentrierte Arbeitsrhythmus nicht durch ständige Telefonate, Besprechungen oder Flur-Meetings unterbrochen – für diese ist am Nachmittag ausreichend Raum vorhanden.

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Personalie: Vorstand der DG PARO in neuer Zusammensetzung

  • Prof. Dr. Christof Dörfer als Präsident bestätigt
  • PD Dr. Bettina Dannewitz wird Präsidentin elect
  • Prof. Dr. med. habil. Dr. h.c. Holger Jentsch neuer Generalsekretär
  • Neu: Prof. Dr. Henrik Dommisch und Dr. Lisa Hierse

 

Regensburg, 15.09.2016 – Im Vorfeld ihrer Jahrestagung in Würzburg haben die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) ihren Vorstand neu gewählt. Prof. Dr. Christof Dörfer übernahm turnusgemäß das Amt des Präsidenten. Er wird die nächsten drei Jahre die Geschäfte des Vorstands der Fachgesellschaft führen. Neu nominiert als Präsidentin elect wurde die bisherige Generalsekretärin PD Dr. Bettina Dannewitz, einstimmig. Damit wird zum zweiten Mal in der Geschichte der DG PARO eine geschlechtergemischte Spitze die Interessen der Fachgesellschaft vertreten.

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Digital Statement: Geht nicht? Geht doch! Über die Initiativbewerbung zum Traumjob

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Mit einer überzeugenden Initiativbewerbung zum passenden Job / Bildrechte: Orizon GmbH

 

  • Jobs gehen genau wie Wohnungen häufig unter der Hand weg
  • Initiativbewerbungen erzeugen Aufmerksamkeit bei den Unternehmen
  • Arbeitgeber schätzen Eigeninitiative und passgenaue Bewerbungen
  • Mit den eigenen Stärken punkten

 

 

 

Unter den Stellenangeboten in Tageszeitungen und Online-Jobbörsen ist gerade keine passende Ausschreibung? Kein Problem! Auch mit einer überzeugenden Initiativbewerbung lässt sich der Traumjob an Land ziehen. Damit Bewerber erfolgreich sind, gilt es einige Punkte zu beachten – wir zeigen welche.

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Pressegespräch DG PARO: Erfreulicher Rückgang bei Parodontitis, die Behandlungslast in Deutschland bleibt mit 11,5 Millionen schweren Parodontitisfällen hoch

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Bildinfo: vlnr: Prof. Kocher und Prof. Eickholz / Bildrechte: DG PARO

Würzburg, 16.09.2016 – Im Rahmen eines Pressegesprächs auf der Jahrestagung der DG PARO erläuterten Vertreter der Fachgesellschaft die Ergebnisse der jüngst veröffentlichten Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) insbesondere bezogen auf Parodontalerkrankungen. Seit der letzten Erhebung vor zehn Jahren ist eine positive Entwicklung bei der parodontalen Gesundheit der Deutschen zu konstatieren, betonte DG PARO Präsident Prof. Christof Dörfer. Es kann von einer deutlichen Abnahme der Parodontitisprävalenz ausgegangen werden. Trotzdem bleibt es nach den Bewertungen der DG PARO bei einer hohen Behandlungslast in Deutschland von über 11 Millionen parodontal schwer Erkrankten. Dabei ist insbesondere eine Verlagerung zu den älteren Senioren (75 bis 100 Jahre) zu beobachten, wo die Prävalenz bei über 50 Prozent liegt. Bei den jüngeren Erwachsenen (35 bis 44 Jahre) hat sich der Anteil mundgesunder Patienten deutlich von 29 auf 48 Prozent verbessert.

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WOMEN ON THE MOVE - EWMD expands internationally / Next: International Conference November, 11-13, Italy

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
EWMD International Conference Turkey 2015 / Copyright: EWMD International e.V.

September 2016 – For the international business network "European Women Management Development" (EWMD), 2016 is a year of top class international activities. After a year of EWMD events in South Africa, Barcelona and Brussels, Italy is to host the International Conference. The network is therefore very pleased to invite women to meet top international businesswomen in Bardolino, Verona/Lake Garda, primarily in Hotel Caesius (please see location information below), from Friday, November 11th until Sunday, Nov. 13th. The topic of the conference is: "A journey between past and present, together, towards our future".

 

Invitation to a top class conference in Italy

 

The conference in Bardolino will, once again, demonstrate the top quality level of EWMD events which are distinguished by state-of-the-art topics and innovative structures. The aim of the International Conference is to raise awareness of the importance of gender diversity in business. It is focused on giving active support to what women can do themselves to break stereotypes and barriers, and proposes positive models to young generations. The driving force for all EWMD members is to have a global society free from prejudice and ready to respect curious, bright and determined women at eye level.

 

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ACC-Spotlight: Recap Online Marketing Tag 2016 in Wiesbaden

Kommunikation Wiesbaden Recap Online Marketing Tag 2016
Online Marketing Tag 2016 in Wiesbaden / Bildrechte: OMT 2016

Am 2. September 2016 war es wieder soweit: Der Online Marketing Tag in Wiesbaden öffnete zum zweiten Mal seine Tore.

 

Nach dem Schlachthof im Vorjahr fand das Event 2016 im Penta Hotel Wiesbaden statt. Der Standort erfüllte alle Voraussetzungen eines geeigneten Austragungsortes für die Veranstaltungsreihe, konnte aber in puncto Flair und Ambiente nicht mit der Vorgänger-Location mithalten.

 

Eine grundlegende Änderung war dieses Jahr zu verkünden: anstatt Vorträge und Workshops zeitlich parallel abzuhalten, wurden beim diesjährigen Online Marketing Tag ausschließlich Vorträge nebeneinander in drei verschiedenen Konferenzräumen angeboten.

 

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Businessnetzwerk EWMD und FOM Hochschule kooperieren: Mehr Frauen in Führungspositionen aktivieren

Kommunikation Wiesbaden
Bildinfo: Prof. Dr. Anja Seng, FOM, Astrid Friesecke, EWMD-Vize-Präsidentin, Sieglinde Schneider, EWMD-Präsidentin / Bildrechte: Tom Schulte, EWMD

Essen, 31.08.2016 - Ein höherer Anteil von Frauen in Führungspositionen ist erklärtes Ziel in vielen Verlautbarungen der Wirtschaft und der Politik. Auch unter demographischen Aspekten macht es Sinn, die Potenziale qualifizierter Frauen für die Wirtschaft zu nutzen. Vieles wird in den Unternehmen getan, aber die Veränderungen gehen nur zäh voran. Unter anderem fehlen starke Netzwerke. Auch gibt es keinen Automatismus, dass sich mit den jüngeren Generationen eine gemischte Führungskultur von alleine einstellen würde. Deshalb haben sich zwei etablierte Institutionen, das internationale Business Netzwerk EWMD und die FOM Hochschule, zusammengeschlossen.

 

 

 

 

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Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V): weniger Parodontitis durch mehr und bessere Behandlung!?

Regensburg, 18.08.2016 - Die Ergebnisse der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) wurden gerade veröffentlicht. Was hat sich an der parodontalen Gesundheit der Deutschen in zehn Jahren verändert? Bei den jungen Erwachsenen (35-44 Jahre) ist der Anteil von CPI-Code 3 (Taschentiefen von mindestens 4 mm) von 52,7 Prozent in der DMS IV von 2005 auf 48,3 Prozent in 2015 zurückgegangen. Deutlicher ist der Rückgang bei den schweren Parodontalerkrankungen (CPI 4: Taschentiefen ≥ 6 mm) von 20,5 Prozent auf 10,4 Prozent in 2015. Nach Korrektur für die Unterschätzung der Erhebung an nur einem Teil der Zähne sind es dann allerdings doch wieder 14,5 Prozent (Hoffmann & Schützhold 2016)! Bei den Senioren (65-74 Jahre) ist das Bild nicht ganz so eindeutig. Hier nehmen die moderaten Parodontalerkrankungen (CPI 3) von 48 Prozent (DMS IV) auf 50,8 Prozent etwas zu. Die schweren Parodontalerkrankungen der über 65-Jährigen sind aber ebenfalls rückläufig, von 39,8 Prozent (DMS IV) auf 24,6 Prozent (Kocher & Holtfreter 2016). Das ist insgesamt eine großartige Entwicklung.

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ACC-Spotlight: Spannungsfeld Mitarbeitermotivation - Welche Faktoren entscheiden wirklich über die Motivation von Angestellten am Arbeitsplatz?

Die Mitarbeitermotivation ist die treibende Kraft für den Unternehmenserfolg und der wichtigste Faktor für die Innovationsfähigkeit der Belegschaft.

 

Für knapp zwei Drittel der Angestellten ist ein gutes Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten der absolute Top-Motivator im Arbeitsalltag. Laut einer repräsentativen Manpower-Studie zeichnen sich folgende fünf wichtigste Faktoren für die Motivation von Arbeitnehmern in Deutschland ab:

  • Gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten: 65%
  • Flexible Arbeitszeiten: 50%
  • Freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen: 42%
  • Kostenlose Getränke vom Arbeitgeber: 33%
  • Teamarbeit: 33%
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Primärprävention der Parodontitis: Aufrechterhaltung der gingivalen Gesundheit durch effektive individuelle Plaquekontrolle

Workshop-Gruppe 2 unter der Leitung von Prof. Iain Chapple / Bildrechte: EFP
Workshop-Gruppe 2 unter der Leitung von Prof. Iain Chapple / Bildrechte: EFP

Regensburg, 5.8.2016 - Parodontitis ist eine chronische, nicht übertragbare Erkrankung, die eine Belastung für das öffentliche Gesundheitswesen darstellt. An ihrer schweren Form leiden weltweit über 11 Prozent der Erwachsenen. Sie gilt als Hauptursache für Zahnverlust mit negativen Auswirkungen auf die Kaufunktion, Sprache, Ästhetik, Lebensqualität sowie das Selbstwertgefühl und ist mit mehreren systemischen chronisch-entzündlichen Erkrankungen unabhängig assoziiert. Für die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) sowie die europäische Gesellschaft für Parodontologie (European Federation of Periodontology, EFP) ist diese Problematik von hohem wissenschaftlichem Interesse. „Wirksame Prävention von parodontalen und periimplantären Erkrankungen“ war etwa Gegenstand des 11. European Workshop of Periodontology. Eine von vier Arbeitsgruppen konzentrierte sich dabei auf Primärprävention. Die Wissenschaftler bewerteten die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Plaque- und Gingivitisreduktion im Rahmen parodontaler Präventionsprogramme. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden inzwischen von der EFP und DG PARO für unterschiedliche Zielgruppen - Zahnärzte, Fachpersonal und auch für Patienten – aufbereitet und stehen für den Praxiseinsatz als Leitfäden zur Verfügung.

 

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TERMIN: Kongress-Ankündigung - DG PARO Jahrestagung im September in Würzburg

Regensburg, 28.07.2016 - Die Jahrestagung 2016 der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) findet in diesem Jahr in Würzburg statt. Hinter dem Veranstaltungsmotto „Parodontologie im Fokus“ verbergen sich spannende wissenschaftliche, therapeutische, standespolitische und ökonomische Themen. Es werden wieder 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, welche die DG PARO Jahrestagung zur mit Abstand größten deutschen Informations- und Austauschplattform zu parodontologischen Themen für zahnärztliche Praktiker wie auch universitäre Wissenschaftler machen.

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Prävention von Parodontalerkrankungen: Präventionsprogramme müssen auf Basis der parodontalen Diagnose, spezifischer Bedürfnisse und Risikofaktoren individuell

Workshop-Gruppe 1 unter der Leitung von Prof. Maurizio Tonetti / Bildrechte: EFP
Workshop-Gruppe 1 unter der Leitung von Prof. Maurizio Tonetti / Bildrechte: EFP

Regensburg, 25.7.2016 - Parodontale Gesundheit ist eine Schlüsselkomponente der Mundgesundheit und wichtiger Bestandteil der Allgemeingesundheit und des Wohlbefindens. Trotz der bemerkenswerten Erfolge der aktuellen präventiven Bemühungen bleibt Parodontitis eine der häufigsten chronischen Krankheiten der Menschheit. Diese besorgniserregende Tatsache hat die Europäische Gesellschaft für Parodontologie (European Federation of Periodontology, EFP) zum Anlass genommen, sich im November 2014 auf dem 11. European Workshop of Periodontology unter dem Motto „Wirksame Prävention von parodontalen und periimplantären Erkrankungen“ dieses Themas anzunehmen und es in vier Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.

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Business Netzwerk EWMD diskutiert “New Ways of Working" - „Responsible Freedom“ prägt die Arbeitswelt der Zukunft

München, Juli 2016 - Zum Thema „New Ways of Working” hatte das Chapter Bayern des internationalen Businessnetzwerks European Women Management Development Network e.V. EWMD-Mitglieder und Gäste nach München eingeladen. EWMD beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit trendsetzenden Themen in Management und Gesellschaft und hinterfragt deren Auswirkungen im Hinblick auf eine bessere Beteiligung von Frauen in führenden Positionen. Die Frage nach der Gestaltung unserer Arbeit in Zukunft stieß auf reges Interesse. Siebzig Teilnehmerinnen, hauptsächlich Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen sowie Selbständige, diskutierten die Auswirkungen von Digitalisierung, Industrie 4.0 und Social Media unter dem Stichwort Arbeit 4.0. Dabei ging es auch um den Einfluss auf neue Fähigkeiten, Führungsaufgaben, Kultur, Bildung sowie erste Implementierungserfahrungen in Unternehmen, wie beispielsweise bei Microsoft. Inspiration lieferte der Einblick in die Arbeitsweisen von Start-Ups.

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Interview - Zehn Jahre DG PARO-Vorstandsarbeit: Was bleibt, was kommt?

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
vlnr: DG PARO Präsident Prof. Christof Dörfer und Prof. Peter Eickholz / Bildrechte: DG PARO

Regensburg, 05.07.2016 - Als Prof. Peter Eickholz 2006 antrat, war die Parodontitisprävalenz in Deutschland mit 8 bis 11 Millionen behandlungsbedürftigen schweren Fällen hoch. Die DG PARO hat seither viel Aufklärungsarbeit über Ursachen, Prävention und Therapie der Parodontitis geleistet. Sie hat wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxen getragen und die Aus-, Fort- und Weiterbildung forciert. Heute gibt es mehr parodontologische Kompetenz in den Zahnarztpraxen. Und auch die aus den Behandlungszahlen der KZBV für 2015 hochgerechneten 3,5 bzw. 5,5 Millionen behandlungsbedürftigen schweren Fälle von Parodontalerkrankungen sind deutlich weniger als 2005, aber immer noch zu viel. Was zu tun bleibt, erläutern Prof. Christof Dörfer und Prof. Peter Eickholz im Interview.

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Beherrschst Du die Technik oder beherrscht die Technik Dich? Thorsten Jekel zeigt bei EWMD, wie wir digitale Souveränität zurückgewinnen

Frankfurt am Main, 29.06.2016 - Wir alle kennen das, die Technik hilft uns, nimmt uns viele Arbeiten ab, die Geräte sind top entwickelt. Aber wir nutzen nur einen Teil und den oft nur mit Irrungen und Wirrungen und ohne all die Effizienz, die möglich wäre, wenn alles besser verbunden und organisiert wäre. Wenn Thorsten Jekel seine Trainings beendet, „hören Führungskräfte auf, morgens ihre E-Mails zu lesen. Denn sie lernen wieder zu delegieren und erliegen nicht der eigenen Neugierde, die Führungskräften viel wertvolle Zeit stiehlt“. Interessiert folgten 40 Frauen des Managerinnen-Netzwerks EWMD (European Women’s Management Development International Network) dem erfahrenen IT-Experten, wie man seine Zeit fokussiert auf die besten Programme und Apps anwendet und dabei einen klaren Plan verfolgt.

 

„Themen wie die Digitalisierung unseres täglichen Arbeitsumfelds sind für Managerinnen und Führungskräfte wichtig, deshalb stehen sie regelmäßig bei EWMD auf der Agenda“, leitete EWMD-Präsidentin Sieglinde Schneider den EWMD-Abend in Frankfurt ein. Digitale Kompetenz ist ein Schlüsselfaktor. Daher lösten die Tipps und Hinweise von Thorsten Jekel schnell eine intensive Diskussion mit vielen tagestauglichen Hinweisen aus. Vor allem aber ging es um das Grundverständnis im Umgang mit all den digitalen Optionen als Managerin. „Sie müssen ein klares Konzept haben, nur was unterschriftenrelevant ist in Ihren Mails, sollten Sie anfassen. Sonst degradieren Sie sich zur bestbezahlten Sachbearbeiterin“, eröffnete Jekel. Eine Assistenz sei heute wichtiger denn je, nur eben mit anderen Aufgaben. Nicht zum E-Mails ausdrucken, sondern zum intelligenten Mailcheck und punktgenauer Weiterbearbeitung. Eine gute Assistenz, Prioritätensetzung und ein einziger Speicher für alles, das hält Jekel für die wichtigsten Grundregeln.

 

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Engagierte Ausbildung und Lust auf Bau: Netzwerktreffen „Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ zu Gast bei Schneider Bau

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Netzwerktreffen Reg. Bündnisse: Martin Partenheimer, Schneider Bau GmbH / Bildrechte: IBE

Merxheim, 17. Juni 2016 - Die mehrfach für ihre Personalpolitik ausgezeichnete Schneider Bau GmbH in Merxheim an der Nahe geht als Familienunternehmen konsequent neue Wege bei der Personalsuche und -entwicklung. Aufgeschlossen und mit dem Mut, auch Außergewöhnliches auszuprobieren, spielen hier verschiedene Generationen und Charaktere in der Unternehmensleitung gut zusammen. Ausgangspunkt der strategischen Personalarbeit bei Schneider Bau sei die Frage gewesen, „was tun, wenn wir Aufträge, aber keine Mitarbeiter haben?“, erläutert Personalleiter Martin Partenheimer anlässlich des ersten Netzwerktreffens „Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ in diesem Jahr.

 

Die Netzwerktreffen sind Bestandteil des Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik (LOP)“, das sich in der laufenden Projektphase unter LOP 4.0 auf das Thema „Werteorientierte Gestaltung“ fokussiert. Mit den 2014 gestarteten Netzwerktreffen unterstützt das Institut für Beschäftigung und Employability IBE im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz den direkten und praxisnahen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und weiteren regionalen Akteuren.

 

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Die neue Arbeitswelt: Einladung zu hochkarätiger Veranstaltung von EWMD Bayern - mit internationalen Referenten

München, Juni 2016 - Die bayerische Regionalgruppe des internationalen Business-Netzwerks EWMD (European Women’s Management Development International Network) lädt zu einer hochkarätigen Veranstaltung am 30. Juni, ab 17.30 Uhr, im Münchner Stadtmuseum ein. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, mit internationalen Experten wie Prof. Dr. Roland Deiser, Direktor des Center for the Future of Organization at Peter Drucker School of Management, Los Angeles, Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Universität Hohenheim, Stuttgart, Nathalie Kho, Start-Up Leader und Start-Up Manager Entrepreneurship Center, München sowie Claudia Wentsch, Direktorin Kundenzufriedenheit Microsoft Deutschland, über die Zukunft der Arbeitswelt zu diskutieren.

 

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Die neue Arbeitswelt: Einladung zu hochkarätiger Veranstaltung von EWMD Bayern - mit internationalen Referenten

München, Juni 2016 - Die bayerische Regionalgruppe des internationalen Business-Netzwerks EWMD (European Women’s Management Development International Network) lädt zu einer hochkarätigen Veranstaltung am 30. Juni, ab 17.30 Uhr, im Münchner Stadtmuseum ein. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, mit internationalen Experten wie Prof. Dr. Roland Deiser, Direktor des Center for the Future of Organization at Peter Drucker School of Management, Los Angeles, Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Universität Hohenheim, Stuttgart, Nathalie Kho, Start-Up Leader und Start-Up Manager Entrepreneurship Center, München sowie Claudia Wentsch, Direktorin Kundenzufriedenheit Microsoft Deutschland, über die Zukunft der Arbeitswelt zu diskutieren.

 

Die Arbeitswelt wird sich laut Experten dramatisch verändern. 51 Millionen Menschen in Deutschland nutzen ein Smartphone, 54 Millionen kaufen im Internet ein, 2014 wurden bereits 221 Milliarden Euro in der digitalen Wirtschaft umgesetzt – Tendenz steigend. Das erfordert auch ein Umdenken in der Arbeitswelt. Neue Berufe und Tätigkeitsfelder entstehen, andere, die automatisiert werden können, fallen weg. Auch das Arbeitsumfeld verändert sich. Schon heute arbeiten 4 von 10 Mitarbeitern regelmäßig von zuhause aus, kreative und flexible Unternehmen gewinnen weltweit an Bedeutung und binden qualifizierte Arbeitskräfte. Neue Generationen von Mitarbeitern erwarten, dass Unternehmen ihnen sinnstiftende Tätigkeiten anbieten.

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Die Vermessung der Fachkräfte-Welt: Digitale Landkarte macht Angebote zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz sichtbar

Accente Communication / KOmmunikation Wiesbaden
LOPMAP / Bildrechte: Institut für Beschäftigung und Employability IBE, Hochschule Ludwigshafen

Ludwigshafen, 31. Mai 2016 - Im Rahmen des Projekts „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ werden die zahlreichen Beratungsangebote zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz in der digitalen Landkarte LOPMAP abgebildet. Die Angebote von Kammern, Arbeitsagenturen und anderen regionalen Akteuren werden in der stetig aktualisierten Landkarte dargestellt. Adressaten der Karte sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die hier einen einfachen und systematischen Überblick zu Beratungsangeboten bei der Rekrutierung und Bindung von Fachkräften erhalten. Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium und das Institut für Beschäftigung und Employability IBE arbeiten bereits seit 2009 im Projekt „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ zusammen. Ziel des Projekts ist es, den praxisnahen Austausch zur Fachkräftesicherung zu fördern. Mit der LOPMAP erreicht das Projekt einen weiteren Meilenstein.

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Ausgebeutet, isoliert und ohne Rechte?! Videoclips klären über hartnäckige Vorurteile in der Zeitarbeit auf

Augsburg, 30. Mai 2016 - Um kaum eine andere Branche auf dem deutschen Arbeitsmarkt ranken sich so viele Mythen wie um die Zeitarbeit. Dabei gab es in den letzten Jahren vielfältige Verbesserungen. Die Tariflöhne in der Zeitarbeit etwa sind 2015 höher gestiegen als in jeder anderen Branche. In harten Tarifrunden haben Zeitarbeitsunternehmen und Gewerkschaften zusätzlich zu den Tariflöhnen weitere Branchenzuschläge verhandelt. Doch dies ist kaum bekannt in der Öffentlichkeit, wie Studien zeigen.

 

Erklärvideos räumen mit populären Irrtümern und Vorurteilen auf und zeigen, wie es wirklich ist: Zeitarbeitnehmer sind gut in die Belegschaften integriert, erhalten Tariflöhne und Branchenzuschläge und ab 1. Juni 2016 sogar einen höheren als den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn.

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Wechsel im Vorstand der DG PARO: Prof. Christof Dörfer löst Prof. Peter Eickholz ab

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Prof. Dr. Christof Dörfer / Bildrechte: DG PARO

Regensburg, 11.05.2016 - Prof. Peter Eickholz, Goethe-Universität Frankfurt, übergibt die Präsidentschaft an Prof. Christof Dörfer, Universität Kiel. In zehn Jahren engagierter Arbeit für die DG PARO, davon fast fünf als Präsident, hat Prof. Eickholz maßgeblich dazu beigetragen, das Thema Parodontologie in die Zahnärzteschaft zu tragen. Sein Verdienst ist es, die DG PARO klar positioniert und ihr nicht nur in der Fachöffentlichkeit, sondern auch bei Patienten und in der Politik Gehör verschafft zu haben. Er verstand es, im Vortrag wie auch durch wissenschaftliche Publikationen, insbesondere durch die DG PARO-Jahrbücher, klinisch relevante Artikel praxisnah aufzubereiten, und das im europäischen Verbund. So wurde die DG PARO zu einem Verbindungsglied zwischen Wissenschaft und Zahnarztpraxis mit hohem Nutzwert für ihre Mitglieder. Es konnten jüngere Zahnmediziner gewonnen und der Anteil weiblicher Mitglieder gesteigert werden. Systematische Öffentlichkeitsarbeit sowie eine neue Website haben der DG PARO zu mehr Präsenz verholfen.

 

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EWMD Top-Event am 17. Mai 2016, 18.30 Uhr in Frankfurt: „Leistungsdruck als Herausforderung - Das Gewinnerprinzip der Verena Bentele“

Kommunikation Wiesbaden / Accente Communication

Eine hohe Arbeitsbelastung erzeugt Druck - ob beim Abschluss eines wichtigen Projekts oder beim Abwickeln eines großen Auftrages. Der Leistungsdruck nimmt zu. Dauerhaft erfolgreich ist, wer zwischendurch auch mal herunterkommt und neue Kräfte sammelt. Anspannung vor dem Start, Entspannung nach der Ziellinie. Dieses einfache Rezept war für Verena Bentele der Schlüssel zum Erfolg. Sie spricht darüber, wie sie im Training mit Hilfe eines Plans ihre Kräfte gut eingeteilt hat, um im Endspurt zu gewinnen. Sie zeigt Wege auf, mit den hohen Anforderungen der modernen Arbeitswelt umzugehen und erklärt ihre Entspannungstechniken.

 

Mit Verena Bentele hat der EWMD eine ganz besondere Frau als Speakerin gewonnen. Eine Frau, die viele Gipfel erstürmt, viele Ziellinien als Siegerin überlaufen hat und die weiß, wie sich die Luft oben auf dem Treppchen anfühlt. Sie hat Goldmedaillen und Weltmeisterschaften gewonnen, im Biathlon und Skilanglauf. Sie rennt im Höchsttempo - dabei ist sie blind, von Geburt an. Sie bricht viele Klischees und kennt keine Angst vor Herausforderungen. Auch nicht vor dem hohen Leistungsdruck, der auf Spitzenpersonal lastet. Heute ist Verena Bentele Top-Speakerin und als Coach und Beraterin in Politik und Wirtschaft gefragt.

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://doo.net/veranstaltung/4270/buchung

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ACC-Spotlight: „Inkompetente Chefin“ verzweifelt gesucht?!

Kommunikation Wiesbaden / Accente Communication

Schon seit geraumer Zeit scheint es en vogue, Menschen in Chefetagen von Unternehmen nach Typen klassifizieren zu wollen. Das ZDF fragte zum Beispiel kürzlich in einer 45-minütigen Sendung „Wie gut sind Deutschlands Chefs?“ und präsentierte darin die folgenden Vorgesetzten: den Machtorientierten, den Tyrannischen, den Inkompetenten, den Schmuser, und – immerhin eine positive Wendung – den idealen Chef. Spiegel Online stellte jüngst eine nur leicht variierte Typologie vor. In deutschen Unternehmen wandeln demnach vor allem Diktatoren, Motivatoren, Kumpels, Gemütliche, Pragmaten und – „genauso perfekt wie selten“ – perfekte Chefs in den oberen Etagen herum. Und schließlich noch ein drittes Beispiel. In seinem erfolgreichen Karriereblog karrierebibel.de sieht Jochen Mai in den Top-Positionen „so manch fragwürdige Managertypen“: den Kontrolleur, den Blender, den Überforderten, den Zaghaften, den Leugner. Die Liste solcher Typologien ließe sich ohne Probleme noch um einige Beiträge erweitern. Allen gemeinsam ist, dass sie wenig Positives über unsere Führungskräfte auszusagen vermögen.

 

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ACC-Spotlight: Frauen in MINT-Berufen - noch immer Exotinnen

Kommunikation Wiesbaden / Accente Communication

In vielen der so genannten MINT-Berufe sind Frauen noch immer deutlich in der Minderheit. Das geht aus einer aktuellen Studie der Bundesagentur für Arbeit hervor. „MINT“, das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - Berufe also, die klassischerweise von Männern dominiert werden. Die neue Studie deckt teils erhebliche Unterschiede zwischen akademischem und nicht-akademischem Bereich sowie bei den konkreten Berufsfeldern auf.

 

Bei den MINT-Studienfächern liegt der Frauenteil insgesamt bei 28 Prozent. An der Spitze rangieren Pharmazie (68 Prozent) und Biologie (61 Prozent), während im Maschinenbau nur etwa jeder fünfte, in der Elektrotechnik weniger als jeder sechste Student weiblich ist. In der Mathematik (51 Prozent) oder der Geografie (48 Prozent) herrscht ungefähres Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern.

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Erste DG PARO-Spezialisten für Parodontologie® nach der neuen Aufstiegsweiterbildungsordnung

Kommunikation Wiesbaden / Accente Communication
Dr. Ulrich Kern, MSc. / Bildrechte: DG PARO

Regensburg, 15.03.2016 - Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) ist die Fort- und Weiterbildung. Zu den von der wissenschaftlichen Fachgesellschaft angebotenen Weiterbildungsangeboten gehört als das weitestgehende der „DG PARO-Spezialist für Parodontologie®“. Schon 1992 hat die DG PARO diese dem Fachzahnarzt ebenbürtige Spitzenqualifizierung installiert. Über 250 Absolventen konnten diesen gesetzlich geschützten hochqualifizierten Titel bereits erwerben. 2015 wurde mit der Aufstiegsweiterbildung ein weiterer Ausbildungsweg über den Master zum DG PARO-Spezialisten® eingeführt. Soeben wurden die ersten Absolventen dieser neuen Aufstiegsweiterbildung zum DG PARO-Spezialist für Parodontologie® ernannt.

 

3 Jahre Vollzeit-Weiterbildung zum Fachzahnarzt und DG PARO-Spezialist®

 

Der „Fachzahnarzt für Parodontologie“ und der „DG PARO-Spezialist für Parodontologie®“ können als die am umfangreichsten ausgebildeten Parodontologen bezeichnet werden. Wer den geschützten Titel „DG PARO-Spezialist für Parodontologie®“ tragen möchte, der muss eine anspruchsvolle Vollzeit-Weiterbildung absolvieren. Das Curriculum ist mit der Ausbildung zum öffentlich-rechtlich anerkannten „Fachzahnarzt für Parodontologie“ praktisch identisch. Die Weiterbildung dauert drei Jahre. Davon müssen zwei Jahre an einer Fachabteilung für Parodontologie einer Universitätszahnklinik oder vergleichbaren Ausbildungsstätte absolviert werden. Die Abschlussprüfung wird vor dem Prüfungsausschuss der DG PARO abgelegt.

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Interview: „Die schiere Lust“ auf zukunftsorientierte Personalführung

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Sylvia Clöer, Aareon AG / Bildrechte: IBE

Ludwigshafen, März 2016 - Ende letzten Jahres zeichnete Wirtschaftsministerin Eveline Lemke in Mainz acht Unternehmen mit hervorragender Unternehmens- und Personalpolitik als „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ aus. Zwei der innovativsten Unternehmen in Sachen Personalpolitik waren die Aareon AG aus Mainz sowie die Kamb Elektrotechnik GmbH aus Ludwigshafen. Beide Unternehmen heben sich durch besonders ideenreiche, zukunftsorientierte Konzepte zur Personalführung ab. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0“ statt. Verantwortlich für das Projekt zeichnen das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz und das Institut für Beschäftigung und Employability IBE. Das Projekt wird 2016 als „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 4.0“ fortgeführt.

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DG PARO-Frühjahrstagung 2016 in Salzburg

Kommunikation Wiesbaden / Accente Communication
Workshop-Teilnehmer / Bildrechte: DG PARO/Daouk

Regensburg, 07.03.2016 - Vom 19. bis 20. Februar fand in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP) in Salzburg die Frühjahrstagung 2016 der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie statt. Durch ein attraktives Programm konnten 248 Teilnehmer nach Salzburg gelockt werden.

 

Bereits am Freitagnachmittag wurden Grenzen in der Parodontologie überschritten: Das Programm begann mit drei Workshops, die von Industriepartnern unterstützt wurden. PD Dr. Kebschull (Bonn) thematisierte die Problematik der Parodontitis bei Furkationsbefall und stellte zahnerhaltende Operationen als Therapievorschlag vor (OralB®). Prof. Dr. Dr. h.c. Jentsch (Leipzig) referierte zum Thema ‚Professionelles Management von paropathogenen Keimen‘ (PerioChip®). Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit der aggressiven Parodontitis: PD Dr. Kapferer-Seebacher (Innsbruck) bearbeitete das Thema ‚Parodontitis! Eine Erbkrankheit?‘ und PD Dr. Graetz (Kiel) referierte unter dem Titel ‚Aggressive Parodontitis und Langzeiterfolg! Ein Unding?‘ über die klinische Bewältigung dieser Form von Parodontitis (CP GABA®). Im Rahmen dieses Workshops wurden auch die DG PARO/CP GABA-Forschungsförderungen 2015 vergeben. Jeweils € 10.000 gingen an Arbeitsgruppen aus Greifswald und Berlin. Ferner wurden die DG PARO meridol® Preise 2015 verliehen. Jeweils € 2.000 für den ersten und € 1.000 für den zweiten Platz konnten in den Kategorien Klinische Forschung und Grundlagenforschung vergeben werden.

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Meine Meinung: Claudia Schmitz, EWMD International President a.D.

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Claudia Schmitz, frühere EWMD-Präsidentin / Bildrechte: EWMD

Am 8. März ist Weltfrauentag. Was bedeutet er heute für uns Frauen? In der Gesellschaft, in der Familien, im Business? Das internationale Business-Netzwerk EWMD setzt sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit und damit mehr Frauen in verantwortliche Positionen der Wirtschaft ein. Die langjährige frühere Präsidentin des EWMD lässt anlässlich des Weltfrauentags ihren Blick vor allem nach vorn in die Zukunft und auf die junge Generation schweifen. Eine Reflexion.

 

Als vor über 100 Jahren der erste Frauentag 1911 von 45.000 Frauen ins Leben gerufen wurde, ging es um Mitspracherechte – um das Wahlrecht der Frauen. Vor ein paar Wochen wurde durch den Kinofilm „Suffragette“ gezeigt, wie hart die Frauen für dieses Recht gekämpft haben und wie groß der Widerstand war. Und heute? Wofür sollen wir aufstehen, was muss beklagt werden, wofür sollten wir kämpfen? Die Welt ist voller Sorge, Krieg und Flüchtlingen – da kommt es einem merkwürdig vor, sich an diesem Tag mit der „Gleichberechtigung“ der deutschen Frauen zu beschäftigen. Es gibt Rollenmodelle wie Angela Merkel und Christine Legarde, Frauen mit viel Macht und Einfluss – die reflektiert damit umgehen.

 

Von dem internationalen Managerinnen-Netzwerk EWMD Germany wird es keine Forderung geben – aber ein paar Gedanken, die uns beschäftigen. Wir sind Frauen der Mittelklasse, haben studiert, eine Ausbildung gemacht, uns in den Konzernen hochgearbeitet, vielleicht später selbständig gemacht. Manche haben Kinder bekommen – viele haben darauf verzichtet. Das Netzwerk gibt es seit 1984 – und wir stehen dafür, daß die Verteilung der Arbeit gerecht ist, wie im Grundgesetz verankert, zwischen Männern und Frauen.

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Schärfere Regelungen zu Leiharbeit und Werkverträgen

"Die Welt" hat heute einen überaus spannenden Artikel zum Thema der Verschärfung von Regelungen im Bezug auf Leiharbeit und Werkverträge veröffentlicht. Hier besteht ein offener Streit innerhalb der großen Koalition.

 

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Gut qualifiziert ist viel gewonnen: Die rheinland-pfälzische Schneider Bau Gruppe zeigt wie „ausgezeichnet“ gute Personalarbeit in der „Provinz“ funktioniert

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Schneider-Bau-Team: Martin Partenheimer; Sabrina Böß; Johannes Schneider; Bruno Schneider; Michel Schneider mit Vertretern von Ausbildungs-Ass bei der Preisverleihung / Bildrechte: Schneider Bau

Merxheim, 9. Dezember 2015 – Die in Merxheim ansässige Schneider Bau Gruppe wurde gestern zum vierten Mal in diesem Jahr ausgezeichnet. In Berlin erhielt das Unternehmen den SchuleWirtschaft-Preis 2015 „Das hat Potenzial“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit dem unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel stehenden Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich besonders nachhaltig und qualitativ hochwertig im Bildungsbereich engagieren und jungen Menschen den Übergang von der Schule in das Berufsleben erleichtern.

 

Auch die Auszeichnung „Ausbildungs-Ass“ (Förderpreis der deutschen Wirtschaft) bezieht sich auf die hervorragende Arbeit des Unternehmens mit dem Nachwuchs. In der Kategorie „Ausbildungsbetrieb im Handwerk“ wurde Schneider Bau Anfang November der dritte Platz des bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs verliehen. Das Thema Nachwuchs ist besonders im Baugewerbe eine Herausforderung. Denn gerade in dieser Branche haben die Unternehmen stark mit Vorurteilen zu kämpfen. „Mir saßen schon pfiffige junge Menschen gegenüber, die sehr gerne bei uns eine Ausbildung im Maurerberuf gemacht hätten. Allerdings waren die Eltern strikt dagegen, weil sie ein Berufsbild im Kopf hatten, das mit der heutigen Realität nichts mehr zu tun hat“, so Martin Partenheimer, Leiter Personal bei Schneider Bau.

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Personalie: Sieglinde Schneider und Astrid Friesecke zu EWMD Präsidentinnen gewählt

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Sieglinde Schneider, neue EWMD-Präsidentin / Bildrechte: Randstad Deutschland GmbH & Co.KG

Hannover, 7.12.2015 – Das Business Netzwerk EWMD Deutschland hat mit der Unternehmerin Sieglinde Schneider und der Unternehmensberaterin Astrid Friesecke neue Präsidentinnen gewählt. EWMD ist eines der ältesten internationalen Management-Netzwerke von Frauen, das sich für eine zukunftsorientierte Entwicklung von Management- und Führungskultur einsetzt. Zentrales Ziel ist es, zu einem höheren Anteil an Frauen in Führungsfunktionen in allen Bereichen und Organisationen beizutragen.

 

Der EWMD Deutschland ist das größte nationale Chapter, das in acht Regionen aktiv ist. Sowohl individuelle Mitglieder als auch Corporate Members gestalten die Inhalte und Aktivitäten. Dabei stehen Austausch, Themenabende und Konferenzen im Vordergrund der Arbeit.

 

Sieglinde Schneider ist zugleich Vorstandssprecherin des Regionalchapters Rhein-Main. Die PR-Expertin führt seit über 20 Jahren die Kommunikationsagentur Accente und war bereits früher in Vorstandsfunktionen für EWMD tätig. Die Düsseldorfer Unternehmensberaterin Astrid Friesecke berät Kunden im Bereich Project Management Office Prozesse. Dieses Wissen bringt sie auch in den EWMD Deutschland und ihre zweite Funktion als Schatzmeisterin im Vorstand Rhein-Ruhr ein.

 

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CP GABA Webinar-Serie 2015: exklusives Weiterbildungsformat mit renommierten Referenten

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Dr. med. dent. Florian Wegehaupt / Bildrechte: Dr. med. dent. Florian Wegehaupt

CP GABA veranstaltete in diesem Jahr im Rahmen der zahnärztlichen Weiterbildung vier interaktive Online-Fortbildungen. In einem breiten Spektrum von Themen der Zahngesundheit wurden den Teilnehmern exklusive Fachvorträge renommierter Referenten aus Deutschland und der Schweiz angeboten.

 

Ziel der Webinare ist laut Dr. Marianne Gräfin von Schmettow, Leiterin Scientific Affairs, CP GABA, den Praxisteams mit dem Angebot zeitlich entgegen zu kommen und gleichzeitig ein hohes Referenten-Niveau zu gewährleisten. Die jeweils etwa einstündigen Webinare richteten sich an das gesamte zahnärztliche Praxisteam und konnten mit je einem Fortbildungspunkt akkreditiert werden. Der fachliche Input der Referenten wurde darüber hinaus um interaktive Elemente wie Live-Chats ergänzt.

 

Dentale Erosionen durch Ernährungsverhalten

 

Den Auftakt der Reihe bildete Dr. med. dent. Florian Wegehaupt, Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie der Universität Zürich, mit dem Thema „Dentale Erosion“, dem durch Säuren chemisch induzierten Zahnhartsubstanzverlust. Als zentrale Ursachen für die Prävalenz dentaler Erosionen identifizierte Wegehaupt dabei unter anderem den in den letzten Jahren quantitativ deutlich angestiegenen Genuss von Erfrischungsgetränken und Fruchtsäften, aber auch bestimmte Zahnputzgewohnheiten. Hinsichtlich der Prävention dentaler Erosionen betonte der Experte die nötige Verringerung von Säureangriffen auf die Zähne ebenso wie die in Studien nachgewiesene Wirkung von Zinnchlorid- und Aminfluorid-haltigen Lösungen wie etwa der elmex® ZAHNSCHMELZSCHUTZ PROFESSIONAL Zahnspülung.

 

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Experten bewerten Karies als nicht übertragbar: Wichtige neue Erkenntnis für Prävention und Behandlung

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Dr. Julian Fisher, Medizinische Hochschule Hannover / Bildrechte: Colgate Europe

Im Vorfeld des diesjährigen Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Kariesforschung (ORCA) in Brüssel fand mit Unterstützung von Colgate/CP GABA eine Symposiumsdebatte statt unter dem Motto: „Sollte Karies als eine nichtübertragbare Erkrankung betrachtet werden?" In einer anschließenden Teilnehmerbefragung sprach sich die überwiegende Mehrheit der Dentalexperten dafür aus, Karies als nicht übertragbare Erkrankung einzustufen. Dieser Wandel im Verständnis von Karies ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Kariesprävention und -behandlung.

 

Professor Phil Marsh, Leeds Universität, Dr. Julian Fisher, Medizinische Hochschule Hannover und Professor Svante Twetman, Universität Kopenhagen, diskutierten mit dem Fachpublikum die weitreichenden Implikationen dieser Klassifizierung. Bei übertragbaren Krankheiten geht man davon aus, dass sie eine monokausale Ursache haben. Entsprechend wurden bei der Kariesprävention nach diesem Verständnis gezielt einzelne Bakterienstämme bekämpft. Nicht übertragbare Krankheiten hingegen haben oft multifaktorielle Ursachen und entwickeln sich meistens langsam. Deshalb werden sie auch oft mit chronischen Erkrankungen gleichgesetzt. Ansätze zur Prävention und Behandlung von nicht übertragbaren Krankheiten sind dementsprechend auf eine breitere

Wirkung und längere Dauer angelegt.

 

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Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“: Mittelständler zeigen sich kreativ und anpassungsfähig

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Preisträger, Referenten und Ministerin Lemke (2.v.r.) auf der Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ / Bildrechte: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Alexander Sell

Ludwigshafen, 23. November 2015 – Wirtschaftsministerin Eveline Lemke zeichnete in Mainz acht Unternehmen mit hervorragender Unternehmens- und Personalpolitik als „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ aus. Der Preisverleihung gingen zwei Fachvorträge voran. Thomas Sattelberger, ehemaliger Personalmanager bei Lufthansa und Telekom, skizzierte als erster Keynote-Speaker vor dem interessierten Publikum die zentralen personalpolitischen Herausforderungen der Zukunft. Prof. Dr. Jutta Rump, Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability, identifizierte anschließend konkrete Handlungsbedarfe der Unternehmen, um die Herausforderungen zu bewältigen. Ministerin Lemke überreichte im Anschluss die Preise und gab den Preisträgern den Raum, die Erfolgsfaktoren ihrer Personalkonzepte zu benennen.

 

Begrüßt wurden die Teilnehmer der Veranstaltung von Ulrich Dexheimer, Vorstandssprecher der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Dexheimer lobte die individuellen, kreativen und nachhaltigen Konzepte und Lösungen der ausgezeichneten Unternehmen.

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Frauen.Macht.Zukunft: Was bringt es, wenn mehr Frauen Führungsverantwortung haben? Talk der Business-Netzwerke EWMD, VdU und Heartleaders in der IHK Frankfurt

Frankfurt am Main, 20.11.2015 – Frauen.Macht.Zukunft war das Thema eines gemeinsamen Talks der Business-Netzwerke EWMD (European Women’s Management Development Network), VdU (Verband deutscher Unternehmerinnen) und Heartleaders in der IHK in Frankfurt. Begrüßt von der Sprecherin des EWMD Rhein-Main, Sieglinde Schneider, und moderiert von Dr. Karin Uphoff, Landesvorsitzende des VdU, wurde über erfolgreiche Führung heute und in Zukunft diskutiert. Mit Unternehmensvertretern aus dem Vorstands- und Personalbereich sowie der Arbeits- und Organisationspsychologin Prof. Dr. Myriam Bechtoldt wurden vor allem Ansatzpunkte und die Gestaltungsmöglichkeiten von Veränderung hin zu Mixed Leadership debattiert. Demnach ist der Fokus nicht nur auf mehr Frauen im Management zu setzen. Vielmehr steht auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine Umorientierung auf eine neue Führungskultur in der Wirtschaft an. Weil die Realität um uns sich ständig verändert, werden sich auch die Führungs- und Hierarchiestrukturen in den Unternehmen gravierend ändern. Und das wird Frauen größere Chancen ermöglichen.

 

Warum sind noch immer so wenige Frauen in den Top-Positionen der Wirtschaft? Und warum haben von den wenigen Vorstandsfrauen der DAX Unternehmen erstaunlich viele nach kurzer Zeit aufgegeben? Hier spielt das Erwartungshaltungsmanagement eine große Rolle. Wie offen sind Organisationen, wie offen sind Vorstände für Anderssein? Wenn hier keine Offenheit ist – think manager, think male – führt dies zum Scheitern. Die Wahrnehmung ist Double-Bind: Ist eine Frau tough, gilt sie als unsympathisch, ist sie verbindlich und wertschätzend, gilt sie als schwach.

 

Doch die Realitäten ändern sich schnell und mit ihnen unsere Führungskultur. Im virtual leadership über Hierarchien, Bereiche und Kontinente hinweg spielt Geschlecht eine geringere Rolle. Lineare Hierarchiestrukturen lösen sich auf. Trotzdem, betont Prof. Bechtoldt, werden auch in sich selbst organisierenden Teams einige lauter sein und Führung übernehmen – ohne explizite Ernennung. Gegen eine Idealisierung von sich selbst führenden Teams wandte Christine Kuhl ein: Die Demokratisierung von Entscheidungen und Verantwortung sei nicht nur positiv, sie verhindere auch Entscheidungen und verlangsame Prozesse.

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Hohe Präsenz der DG PARO auf dem Deutschen Zahnärztetag 2015

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Die DG PARO Spezialisten für Parodontologie® auf dem Deutschen Zahnärztetag 2015 / Bildrechte: Dr. Ali Daouk

Regensburg, 19.11.2015 – Der Deutsche Zahnärztetag findet seit 2005 im Fünf-Jahres-Rhythmus als Gemeinschaftskongress der Zahnmedizinischen Fachgesellschaften statt. Am 6. und 7. November 2015 war es erneut soweit: mit rund 200 Fachvorträgen war die zweitägige Veranstaltung im Congress Center der Messe Frankfurt am Main auch in diesem Jahr die zentrale wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltung für Zahnmediziner in Deutschland. Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) beteiligte sich in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften an verschiedenen interdisziplinären Tagungsblöcken. Mehrere im Rahmen des Kongresses verliehene Auszeichnungen an die Parodontologie unterstrichen erneut die herausragende Bedeutung der Disziplin für den gesamten Bereich der Mundgesundheit. Zugleich nutzte die DG PARO die Veranstaltung für ihre jährliche Mitgliederversammlung.

 

Hochkarätige Vorträge und anregende Diskussionen

 

Die DG PARO gestaltete beim DTZT 2015 insgesamt drei Vortragsblöcke. Den Auftakt bildete eine gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro) veranstaltete und von Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner geleitete Session. Im Zentrum der einzelnen Beiträge stand dabei die Frage, wie lange die Ergebnisse der zahnärztlichen Therapie halten. Prof. Dr. German Gomez-Roman stellte in seiner Präsentation zum Tübinger Implantat-Register das Überleben des Implantats, keine Beweglichkeit, Schmerzfreiheit sowie maximal 0,2 mm Knochenabbau pro Jahr als zentrale Kriterien für den Langzeiterfolg von Implantaten heraus. Die Nichtberücksichtigung periimplantärer Sondierungstiefen als Kriterium wurde vom Auditorium kritisch bewertet. Zum Thema konventioneller Zahnersatz referierte Prof. Dr. Guido Heydecke, dass bei konventionellen Brücken in ausgewählten Studien mit ausgewählten Patienten eine Überlebensrate von 90% nachgewiesen wurde. Sowohl Vollkeramikbrücken als auch herausnehmbarer Zahnersatz schneiden diesbezüglich schlechter ab. Bei multiplen Risikofaktoren empfiehlt sich vor der Entscheidung für die Art des Zahnersatzes die Berücksichtigung zahnbezogener Prognoseindikatoren. PD Dr. Bernadette Pretzl konnte in ihrem Vortrag zeigen, dass selbst parodontal schwer vorgeschädigte Zähne unter konsequenter Therapie und parodontaler Nachsorge mit 93% eine ähnlich gute 10-Jahres-Überlebensrate haben wie Implantate und konventioneller Zahnersatz.

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Arbeitsteilige Ausbildung: EM-Technik GmbH entwickelt und bindet Fachkräfte mit Ausbildungspakt

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Geschäftsführer Michael Meier stellt sein Unternehmen vor / Bildrechte: EM-Technik GmbH

Ludwigshafen, November 2015 – In Maxdorf trafen sich Unternehmer und Personalverantwortliche zum vorletzten Netzwerktreffen „Regionale Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ in diesem Jahr. Die EM-Technik GmbH, schon 2014 als „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland Pfalz“ ausgezeichnet, stellte als Gastgeber die eigene Personalpolitik vor. Der erfolgreiche Hersteller von Kleinstarmaturen und Verschraubungen aus hochwertigen Kunststoffen hat es trotz starker Expansion geschafft, den Bedarf an Fachkräften zu decken. Geschäftsführer Michael Meier sieht vor allem in den familiären Werten des Unternehmens und der hohen Ausbildungsquote den Schlüssel zum Erfolg. Die „Bündnis-Veranstaltungen“ finden im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz initiierten Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0 (LOP)“ statt und sind Bestandteil der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz.

 

Von der Kunst zum Kunststoff

 

Zunächst deutete wenig darauf hin, ließ Michael Meier die Gäste des Netzwerktreffens wissen, dass er die Geschäftsführung der 1965 von seinem Vater Norbert gegründeten EM-Technik GmbH übernehmen würde. Mitten in der Ausbildung zum Jazzpianisten in der Schweiz kam aber der Ruf aus der Heimat und er folgte ihm. 1995 übernahm Michael Meier die Geschäftsführung von seinem Vater – mit großem Erfolg. Er forcierte die Umsetzung globaler Marketingstrategien und den weltweiten Absatz der Produkte. Heute hat das auf anspruchsvolle Kleinstarmaturen und Verschraubungen spezialisierte Unternehmen 160 Mitarbeiter und mehrere Niederlassungen in Europa, Amerika sowie Asien.

 

Mit dem Erfolg kamen neue Herausforderungen: Wie den Bedarf an hochspezialisierten Fachkräften decken? Die EM-Technik, so Meier, setzte bei der Rekrutierung auf enge Kooperationen zu den regionalen Bildungsinstitutionen und eine hohe Ausbildungsquote von mittlerweile 15 Prozent. Gleichzeitig wird den Mitarbeitern viel geboten – flache Hierarchien, individuelle Förderung und ein zugänglicher Chef sorgen für ein angenehmes Betriebsklima.

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Fachkräftesicherung mit vereinten Kräften: Erfolgreiche Aktionswoche in Rheinland-Pfalz

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Aktionswoche „Suche Personal - Biete attraktives Unternehmen“ RHLP, 4.v.r. Ministerin Eveline Lemke, Koblenz / Bildrechte: Alexander Sell

Ludwigshafen, November 2015 - Zeitgleich mit der bundesweiten Fachkräftewoche „In Deutschland steckt mehr“ fand in Rheinland-Pfalz Ende Oktober die Aktionswoche „Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen“ mit über 400 Teilnehmern in vier Regionen statt. Beide Projekte widmen sich unter anderem der Einbindung von Flüchtlingen. Aus diesem Grund besichtigten Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles und die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke im Rahmen der Aktionswoche gemeinsam ein gelungenes Beispiel für Integration in einem Betrieb in Koblenz. Unterstützt wurde die Aktionswoche von den Kammern der vier Regionen Trier, Koblenz, Rheinhessen und Pfalz sowie der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

 

Insgesamt hatten im Verlauf der Aktionswoche rund 20 Unternehmen aus Rheinland-Pfalz die Möglichkeit sich in den jeweiligen Podiumsdiskussionen mit ihren spezifischen Projekten und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung zu präsentieren. Sie alle sind auch nominiert für die Auszeichnung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2015“. „Die Vernetzung der Unternehmen miteinander und der unkomplizierte, praxisorientierte Austausch zum Thema Fachkräftesicherung ist genau das, was unser Projekt von anderen unterscheidet“, so die Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) und Moderatorin der Aktionswoche Prof. Dr. Jutta Rump.

 

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Parteien sind sich einig: Reform zur Behandlung von Opiatabhängigen auf dem Weg

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MdB Emmi Zeulner, Dr. Wolfgang Kapfer, MdB Dr. Harald Terpe, MdB Sabine Dittmar, Prof. Markus Backmund, Renate Auer, Dr. Christoph von Ascheraden, Sieglinde Schneider, MdB Frank Tempel, Prof. Heino Stöver (v.l.n.r.) / Bildrechte:Jürgen Sendel@Pictureblind

Berlin, 4. November 2015 -  In die Diskussion um eine verbesserte Behandlung von Heroinabhängigen mit Ersatzstoffen (Substitutionstherapie) ist Bewegung gekommen. Das geltende Recht lässt den Ärzten momentan bei der Behandlung nur wenig Spielraum, auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten einzugehen. Aus Sicht der Ärzte steht ein restriktives veraltetes Gesetz auch im Widerspruch zum Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der ärztlichen Richtlinien. Schon bei kleinen Abweichungen von den gesetzlichen Vorgaben, die aber therapeutisch indiziert sind, müssen die Ärzte strafrechtliche Konsequenzen fürchten. Dies erschwert die gesellschaftliche Reintegration der Patienten und gefährdet die Patientenversorgung, da immer weniger Ärzte bereit sind, Opiatabhängige zu behandeln. Bei einem Parlamentarischen Abend der Fachverbände, Ärzte sowie Vertreter von Selbstverwaltung und Patienten zeigte sich, dass Gesundheitspolitiker von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE eine Gesetzesreform im Sinne des „Sieben-Punkte-Papiers“ der Fachverbände befürworten. Sie wollen einen aktuellen Reformentwurf der Drogenbeauftragten Marlene Mortler aus dem Bundesministerium für Gesundheit kritisch begleiten und weiter vorantreiben.

 

Die Vorteile der Therapie von heroinabhängigen Patientinnen und Patienten mit Substitutionsmitteln sind durch viele Studien belegt, so dass die Substitutionsbehandlung weltweit als Goldstandard gilt: Die langfristige Substitutionstherapie sichert das Überleben der Patienten, reduziert den Drogenkonsum und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe sowie eine Wiederaufnahme von Arbeit. Die restriktiven Regelungen in der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV), wie Abstinenzziel, Verbot von Ersatzstoff-Mitgabe oder harsche Konsequenzen bei Konsum anderer Drogen, verhindern aber die konsequente Anwendung der Therapie im Sinne der chronisch kranken Patienten. Aus Sicht der Ärzte wird die therapeutische Arbeit eingeschränkt durch Vorgaben, die nur der Sicherheit des Betäubungsmittelverkehrs dienen.

 

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Parlamentarischer Abend 2015 der DG PARO in Berlin: „Parodontitis vorbeugen und therapieren“

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Die Teilnehmer des Parlamentarischen Abends 2015 / Bildrechte: DG PARO, Jürgen Sendel

Berlin, Oktober 2015 - Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) hatte am 14. Oktober 2015 Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte, Krankenkassen und Patienten zum Parlamentarischen Abend nach Berlin eingeladen. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer auf Grundlage exzellenter Fachvorträge über Möglichkeiten, die Volkskrankheit Parodontitis effektiv zu bekämpfen. In der Diskussion kristallisierten sich vier Ansatzpunkte heraus: bessere Verankerung der Parodontologie in Zahnärzteausbildung und -fortbildung, höhere Behandlungsvergütung sowie Maßnahmen zur konsequenteren Patienten-Compliance. Dirk Heidenblut als Vertreter der Regierungskoalition versprach, auch weiterhin konsequent auf Prävention zu setzen und die Öffentlichkeitsarbeit der Fachgesellschaften zu unterstützen.

 

Prof. Dr. Peter Eickholz, Präsident der DG PARO, veranschaulichte in seinem einleitenden Vortrag das Missverhältnis von Parodontitisprävalenz und -behandlung: den acht Millionen behandlungsbedürftigen schweren Fällen von Parodontitis stehen der Statistik der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) von 2014 nur knapp eine Million abgerechnete Behandlungen gegenüber. „Wenn wir mit dieser Behandlungsschlagzahl weiter arbeiten, brauchen wir Jahre, um alle Erkrankungen zu behandeln. Und da sind die Rückfälle und die Neuerkrankungen nicht eingerechnet“, gibt Eickholz zu bedenken. „Dabei haben wir wirksame Konzepte gegen Parodontitis.“

 

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"Erfolg lebt von innerer Haltung und äußerer Wirkung": Regina Först zu Gast beim Managerinnen-Netzwerk EWMD

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Speakerin und Business-Coach Regina Först / Bildrechte: Michael Goldenbaum

Frankfurt am Main, 18.09.2015 - Das internationale Managerinnen-Netzwerk EWMD lud am 15. September zum Event beim Corporate Member EY. Top-Speakerin Regina Först sprach vor 120 Gästen über Authentizität, Führung und wertschätzende Kommunikation. Die erfahrene Führungskräftetrainerin verpackte ihre Botschaft in klaren Bildern, Übungen und Strategien: Gute Führung beginnt beim Selbstmanagement der Führungskraft. Die eigene positive Einstellung und Ausstrahlung überträgt sich dann wie von selbst auf die Mitarbeiter. Wer im Job authentisch ist, sichert seine Performance und brennt nicht aus. Authentische Führungskräfte agieren klar und konsequent und erreichen so ihre Ziele.

 

Annette Schrickel, Partnerin der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, hieß die Gäste willkommen und unterstrich die Bedeutung von Diversity und Chancengleichheit für ihr Unternehmen, die sich unter anderem im hohen Frauenanteil auf allen Unternehmensebenen widerspiegelt. Sieglinde Schneider vom EWMD-Chapter Rhein-Main betonte die Bedeutung vermeintlich weicher Themen als entscheidende Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Regina Först, so Schneider, passe mit ihren Konzepten zu authentischer Führung und wertschätzender Kommunikation genau in das Leitbild des EWMD. Das Management-Netzwerk widmet sich seit 1984 Ansätzen für ein mitarbeiter- und erfolgsorientiertes Management und rückt dabei den Beitrag von weiblichen Führungskräften immer wieder in den Fokus. „Wir arbeiten an der Qualität des Managements“, betonte sie.

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"Argumentieren Sie nicht, fordern Sie": Verhandlungsprofi Matthias Schranner spricht beim Managerinnen-Netzwerk EWMD

Kommunikation Wiesbaden / Accente Communication

Frankfurt am Main, 19.06.2015 - Volles Haus bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Frankfurt. Sie hatte zusammen mit dem Managerinnen-Netzwerk EWMD eingeladen, um mit dem Verhandlungsprofi Matthias Schranner über Strategien für erfolgreiches Verhandeln in schwierigen Situationen zu diskutieren. Schranner, der jahrelang mit Geiselnehmern und Bankräubern verhandelt hat, gab auf amüsante Weise seine Strategien und Taktiken weiter. Dabei hob er auch auf unterschiedliche Verhandlungssettings bei Männern und Frauen ab und erklärte, warum es wichtig ist, Angreifehrtypen von Fluchttypen zu unterscheiden. EWMD Rhein-Main-Sprecherin und Abteilungsleiterin bei der Helaba, Katja Roth, betonte, dass Verhandeln ein ideales Thema für eine gemeinsam Veranstaltung mit der Helaba sei. „Hier bieten wir als EWMD den Frauen ein essentielles Karrierethema an und öffnen zugleich den Kreis für Unternehmen, denen Gender-Kompetenzen wichtig sind.“ Helaba-Personalleiter Karsten Bich sieht genau darin große Chancen: „Geschlechtervielfalt braucht Strategien und Maßnahmen in den Unternehmen, aber es ist auch ein Kultur- und Diskursthema. Mit dem Thema „Verhandeln und Durchsetzen“ lässt sich wunderbar über das Zusammenspiel von männlichem und weiblichen Verhandlungsstrategien - angeleitet von einem Profi - diskutieren.“

 

Wie nun erfolgreiche Verhandlungen zu führen sind, darüber berichtete Matthias Schranner anhand vieler, plastischer Beispiele. Dabei hob er hervor, dass das vermeintlich Selbstverständliche nicht systematisch genug betrieben werde: nämlich klare Verhandlungsziele, -strategie und -taktik. Alle Forderungen müssen vorab klar sein und sollten so ausführlich wie nur denkbar und schriftlich niedergelegt werden: Die Forderungsliste sollte so viele Forderungen wie möglich enthalten, dabei in Kategorien geclustert und nach Prioritäten verhandelt werden. Klar sein sollte auch, wo die eigene Schmerzgrenze in der Verhandlung liegt. „Ganz schlecht, wenn Sie erst in der Verhandlung darüber nachdenken. Wie weit Sie bei Zugeständnissen gehen können, das muss vorher exakt festliegen. Ihre Schmerzgrenze sollten Sie aber keinesfalls ihrem Gegenüber nennen“ fügt Schranner süffisant an. Im Laufe des Abends zeigte er viele Beispiele aus Verhandlungen mit Erpressern, Entführern, aber auch aus Institutionen der Politik. Er sensibilisierte für Hürden und Herausforderungen und bezog bei der Lösungsfindung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. So entstand eine sehr lebhafte praxisnahe Diskussion.

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Familienbande mit Freiraum: Die SHE AG gibt Mitarbeitern Freiräume und bekommt Loyalität dafür

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Präsentation der Gruppenarbeit / Bildrechte: Institut für Beschäftigung und Employability

Ludwigshafen, Juni 2015 - Die SHE Informationstechnologie AG präsentiert als Gastgeber des Netzwerktreffens „Regionale Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ eine Vielzahl wirkungsvoller Personalinstrumente. Die „Bündnis-Veranstaltungen“ finden im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz initiierten Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0 (LOP)“ statt und sind Bestandteil der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz.

 

150 Mitarbeiter, eine Familie

 

Die Rahmenbedingungen könnten besser sein. Die SHE Informationstechnologie AG muss sich nicht nur um ohnehin rar gesäte Informatiker bemühen, sie trifft bei ihren Rekrutierungsversuchen auch auf namenhafte Konkurrenz. Solvente Konzerne, wie SAP und BASF, liegen in unmittelbarer Nachbarschaft seines Unternehmens, so Harald Haupert, Senior Business Consultant bei der in Ludwigshafen ansässigen SHE AG in seinem Vortrag. Mit diesen Global Playern muss die SHE AG um die besten Köpfe kämpfen. Trotz der widrigen Umstände hat es die SHE AG, die eine breite Palette an IT-Dienstleistungen und -Produkten anbietet, in den vergangenen Jahren geschafft, alle offenen Stellen adäquat zu besetzen. Das Unternehmen hat seit 2008 einen Personalzuwachs von 112 Prozent zu verzeichnen. Haupert sieht die erfolgreiche Werbung und Bindung von Mitarbeitern als Ergebnis einer weitsichtigen Personalpolitik, deren Tragpfeiler eine hohe Ausbildungsquote von 9,9 Prozent, umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten und ein gutes Gehalt seien. Das Wichtigste, so Haupert, sei aber die familiäre Atmosphäre und Firmenkultur, in der jeder seinen Freiraum, aber auch die Verbundenheit zum Unternehmen spürt.

 

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Praxisnaher Dialog zur Fachkräftesicherung: Thomas Pütter vom Nells Park Hotel und Personalexpertin Ines Eulzer diskutieren Konzepte der Fachkräftesicherung in

Ludwigshafen, April 2015 - Qualifiziertes Personal zu gewinnen und dauerhaft zu binden sind die zentralen Herausforderungen für viele Unternehmen. Insbesondere Mittelständler abseits der Großstädte suchen händeringend nach „guten Leuten“. Auch Thomas Pütter, Geschäftsführer des Nells Park Hotels, kennt personelle Engpässe. Heute wirbt er dank durchdachter Personalpolitik erfolgreich Nachwuchskräfte und formt sie zu Führungspersönlichkeiten. Am Donnerstag, dem 7. Mai, laden das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz (MWKEL), das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) und Thomas Pütter im Rahmen der „Regionalen Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ in das Nells Park Hotel in Trier ein. Sie wollen mit lokalen Akteuren und Unternehmen über zukunftsfähige Personalkonzepte diskutieren. Alle am Dialog zur Fachkräftesicherung Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

 

Veranstalter: Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz (MWKEL) und Institut für Beschäftigung und Employability (IBE)

Thematik: Regionale Fachkräftesicherung, Employer Branding

Zeit: Donnerstag, 7. Mai 2015, ab 14.30 bis ca. 18.00 Uhr

Ort: Nells Park Hotel GmbH, Dasbachstrasse 12, 54292 Trier

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Erfolgreicher Auftakt für intensiven Dialog zwischen Unternehmen:Netzwerktreffen „Regionale Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ zur Fachkräftesicherung in Mainz

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Regionale Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber / Bildrechte: LBS, Mainz

Mainz, März 2015 - Gleich bei der ersten Veranstaltung 2015 ging das Konzept auf: nur wenige Impulse brauchten die knapp 100 Teilnehmer des ersten Treffens der „Regionalen Bündnisse Attraktiver Arbeitgeber“ zum intensiven Austausch über Konzepte, Erfahrungen und Möglichkeiten bei der Fachkräftesicherung. Als erstes Unternehmen stellte die Landesbausparkasse (LBS) in Mainz ihr Konzept vor und fungierte gleichzeitig als Gastgeber. Die „Regionalen-Bündnis-Veranstaltungen“ finden im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz initiierten Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0 (LOP)“ statt und sind Bestandteil der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz.

 

Seit dem Start 2009 ist die LBS beim LOP-Projekt dabei und wie Projektmanagerin und Moderatorin Gaby Wilms vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) es nannte inzwischen als „Leuchtturm“ etabliert. Holger Beckmann, Leiter Personalbetreuung und -entwicklung bei der LBS in Mainz, erläuterte die Maßnahmen, die sein Unternehmen seit 2007 unternimmt, um Fachkräfte zu binden und die Qualität im Unternehmen zu sichern. Gleichzeitig stehen eine wertschätzende Arbeitsumgebung sowie eine offene Kommunikationskultur bei der LBS im Fokus. Beckmann stieß mit seinen Ausführungen auf hohes Interesse der branchenübergreifend vertretenen Personaler im Auditorium. Vor allem wurden Fragen zur praktischen Umsetzung gestellt. Aber auch Hintergründe, Ziele und Kooperationskonzepte interessierten die Teilnehmer.

 

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Glück als Wirtschaftsfaktor: Thema der 8. Ludwigshafener Personalgespräche

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Professor Dr. Peter Mudra, Präsident der Hochschule Ludwigshafen / Bildrechte: Institut für Beschäftigung und Employability (IBE), Hochschule Ludwigshafen

Ludwigshafen, 2. Februar 2015 - Die diesjährigen „Ludwigshafener Personalgespräche“ griffen ein weiches Thema mit harter ökonomischer Wirkung auf: Glücksökonomie und die Fragen, inwieweit Glück als Erfolgsfaktor für Unternehmen von Bedeutung sei und wie sich dieses managen lässt. Gefragt wurde nach der Definition von Glück, den Auswirkungen des Wohlbefindens auf die Leistung der Mitarbeiter und den Einflussmöglichkeiten von Führungskräften. Der Abend zeigte, dass Glückmanagement in Unternehmen, keine Esoterik ist, sondern gezielte mitarbeiterzentrierte Personalführung.

 

Der deutschen Wirtschaft gehen jährlich über 360 Milliarden Euro verloren, weil die Menschen an ihren Arbeitsplätzen unglücklich sind. Studien belegen zudem, dass glückliche Führungskräfte auf Dauer erfolgreicher sind als unzufriedene. Anlass genug für die Gastgeberin Prof. Dr. Jutta Rump und ihr Team vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) auf den achten „Ludwigshafener Personalgesprächen“ Glück als ökonomischen Faktor zu betrachten. Rund 250 Personalverantwortliche aus Unternehmen und Verbänden folgten der Einladung und diskutierten in der Hochschule Ludwigshafen, ob und wie Glück zu mehr Rendite führen kann.

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Mit Mixed Leadership an die Spitze

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden
Broschüre "Mit Mixed-Leadership an die Spitze" / Bildrechte: Hochschule Aschaffenburg

Berlin, 19. September 2014  - Je höher die Managementebene, umso geringer ist der Anteil an Frauen. Daran ändert auch nichts, dass das Thema Gender-Diversity hoch im Kurs steht. Trotz einer Vielzahl von Aktivitäten mangelt es in der betriebswirtschaftlichen Forschung an empirischen Untersuchungen zur Bewertung von Maßnahmen zur Förderung von gemischten Führungsteams und für mehr Beteiligung von Frauen auf allen Management-ebenen. Ein Forschungsteam der Hochschule Aschaffenburg hat die Effektivität von entsprechenden Fördermaßnahmen in Unternehmen untersucht. Auf einer Konferenz in Berlin wurden die Ergebnisse und Lösungsstrategien mit Unternehmensvertreter*innen diskutiert.

 

In dem vom BMBF und EFS geförderten Forschungsprojekt wurden Daten zu Kennzahlen, Maßnahmen und Rahmenbedingungen für eine gender-gemischte Führung von Unternehmen in Deutschland erhoben. Gefragt wurde, welche Maßnahmen die Unternehmen bei Rekrutierung, Entwicklung und Bindung von weiblichen und männlichen Führungskräften einsetzen, und wie effektiv diese Maßnahmen sind. Die Situation von männlichen Mitarbeitern, z.B. die Evaluierung von speziellen Maßnahmen für Männer, Beteiligung von männlichen Vorgesetzten bei Gender-Trainings, wurde hierbei ausdrücklich mit einbezogen. Erstmals liegt damit ein empirischer Befund zur Wirklichkeit gemischter Führung in deutschen Unternehmen vor.

 

 

 

 

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Accente Communication GmbH: Ihre Kommunikationsagentur in Wiesbaden

Accente Communication / Kommunikation Wiesbaden

Sehen, erkennen, übersetzen... mit diesem zielorientierten Beratungsansatz gehen wir an unsere vielfältigen Kommunikationsprojekte heran. Wir starten immer bei den Inhalten unserer Kunden, um ihre Botschaften und Nachrichten glaubwürdig zu formulieren und zielgruppenwirksam zu verbreiten. Mit diesem ganzheitlichen Grundsatz entwickeln wir als Full-Service-Agentur seit 25 Jahren Kommunikationskonzepte und setzen sie um für Presse- und PR-Arbeit, Mitarbeiter- und Change-Kommunikation, Markenentwicklung, Media oder Dialogveranstaltungen.

Mit Mut zum Andersdenken, feinfühliger Dialogkompetenz, Methodensicherheit und unserem Erfahrungsschatz entwickeln wir im Team kreative und umsetzbare Ideen - immer die jeweiligen Kunden und Zielgruppen fest im Blick - denn für Kommunikation, die ankommt, gibt es keine Standardrezepte.

Unsere Kunden sind so vielfältig wie unsere Leistungen: wir machen uns stark im Kontext von Personal- und Diversity-Management, speziellen Themen aus Medizin und Pharma, Markenthemen (Brand), aber immer wieder auch in neuen Themenfeldern. Ob mittelständisches Unternehmen oder internationaler Konzern, ob Verband oder Hochschule - unsere Begeisterung für die Verbindung von Dialog mit Handeln ist Ihnen sicher!

 

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